"Frankfurter Rundschau" zu G20:
"US-Präsident Barack Obama hat in dieser Woche mit seinem Auftritt den Vereinten Nationen Glanz verliehen. Doch selbst in diesen Tagen spielt die Musik nicht in New York, sondern in Pittsburgh. In der ganzen Krise sind die UN nur am Rande aufgetaucht. Man mag das bedauern, weil die G20 keine demokratische Veranstaltung sind und nur die Gewinner der Weltwirtschaft einlassen. Andererseits repräsentieren die in Pittsburgh versammelten Staaten 90 Prozent der weltweiten Wirtschaftskraft und zwei Drittel der Erdbevölkerung. Ohnehin ist unverständlich, welche Hoffnungen auf mehr Demokratie sich auf eine Organisation richten, deren Macht nicht bei den Mitgliedern liegt, sondern in einem fünfköpfigen Sicherheitsrat. Eine demokratische Weltwirtschaftsregierung bleibt mit oder ohne UN eine Illusion. Real sind die G20. Gut, dass wir sie haben."/pu/DP/stw
AXC0005 2009-09-25/05:35