Alcoa überraschte den Markt mit einem Sprung zurück in die Gewinnzone. 77 Millonen Dollar hat der Aluminiumkonzern im letzten Quartal verdient. Der Umsatz fiel zwar um 33,8 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar, konnte aber die Prognosen übertreffen. Gestiegene Aluminiumpreise, der straffe Sparkurs und eine stabilere Nachfrage dank der US-Abwrackprämie - diese Gründe finden Experten für das gute Ergebnis. Ein wirklicher ";Neustart" hat für Konzernchef Klaus Kleinfeld aber vorerst noch nicht stattgefunden. Alcoa kämpft weiterhin mit Währungseffekten und steigenden Energiepreisen. Die Anleger konzentrierten sich auf die positiven Aspekte des Zahlenwerks.
Auch Dow Jones und Nasdaq erlebten einen guten Handelstag. Die Arbeitsmarktdaten aus der Vorwoche stützten ihren Aufwärtstrend. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken um 33.000 auf ein neues 10-Monats-Tief. Die Zahl der Arbeitslosengeldempfänger ging um 70.000 auf 6,04 Millionen zurück.
PepsiCo steigerte seinen Nettogewinn um 10 Prozent auf 1,72 Milliarden Dollar. Der Umsatz des Getränkeherstellers sank allerdings unerwartet um 1,5 Prozent auf 11,24 Milliarden Dollar. Während sich das Geschäft mit Snacks stabil entwickelt hat, enttäuschte vor allem die US-Getränkesparte. Der Markt reagierte kühl auf das Zahlenwerk und schickte die Aktie von PepsiCo ins Minus.
Die US-Einzelhändler präsentierten die Filialumsätze aus dem September und zeigten, dass der Sektor momentan eine leichte Erholung erfährt. Limited Brands, bekannt durch die Tochter Victoria's Secret, steigerte die Umsätze überraschend um ein Prozent. J.C. Penney verbuchte im gleichen Monat ein Minus von 1,4 Prozent. Analysten hatten allerdings mit einem Rückgang von 3,5 Prozent gerechnet. Die Branche hofft nun, dass dieser Trend anhält. Eine ganze Reihe von Einzelhändlern hob die Prognosen für das dritte Quartal bzw. das zweite Halbjahr an.
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