Der Präsident von Mexiko, Felipe de Jesús Calderón Hinojosa, kündigte heute im Beisein von Hélène Pelosse, der Generaldirektorin des Internationalen Instituts für Erneuerbare Energien (IRENA - International Renewable Energy Agency) an, dass Mexiko die Statuten des IRENA unterzeichnen wird. Der Präsident machte diese Ankündigung im Rahmen des Global Renewable Energy Forum unter dem Motto „Scaling-up renewables“ in Léon, Mexiko. Calderón betont: „IRENA kann ab sofort auf Mexiko zählen.“ Mexiko ist das 138. Land, das IRENA beitritt.
Aktuell kommen etwa 20 Prozent der gesamten Energiezufuhr in Lateinamerika aus erneuerbaren Quellen, und werden hauptsächlich aus Zuckerrohrabfällen, Biomasse und Erdwärme gewonnen. 23 Prozent der gesamten Energiezufuhr in Mexiko ist erneuerbar, wobei 19 Prozent aus großen Wasserkraftwerken stammen. Das Land hat sich bis 2012 ein Ziel von 26 Prozent gesetzt, wobei insbesondere die Windkrafterzeugung erhöht werden soll. Pelosse gratuliert Mexiko zu seiner Entscheidung, IRENA beizutreten: „Wir müssen unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren. Es hat große Symbolkraft, dass ein wichtiges ölproduzierendes Land mit einem solch großen Potenzial für erneuerbare Energien wie Mexiko IRENA beitritt.“
IRENA wurde im Januar dieses Jahres von 75 Ländern als internationale Regierungsagentur gegründet - bis heute haben 137 Länder die Statuten unterzeichnet. Das Hauptziel von IRENA ist die aktive Förderung einer schnellen Überleitung auf eine umfassende und nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien auf globaler Ebene.
*Quelle: ME NewsWire
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