New York (BoerseGo.de) - Jene Leute, die Gold wegen einer drohenden Hyperinflation kaufen wissen nicht worüber sie sprechen. Dies erklärte der Zyklen-und Marktforscher Charles Nenner gegenüber TechTicker. Gold habe in Zeiten von Inflation seine Aufgabe immer gut erfüllt, aber das Edelmetall stelle auch für Deflationsperioden eine Absicherung dar. Der Zusammenhang zwischen Inflation und Gold werde daher deutlich übertrieben dargestellt. Der tatsächliche Grund für Goldbesitz sei durch einen kommenden Krieg gegeben. Gold performe insbesonders während eines militärischen Konflikts sehr gut. “Wir steuern auf eine Ära militärischer Auseinandersetzungen zu”. Besonders für 2013 bestehe die Wahrscheinlichkeit für einen großen Krieg. Nenner wisse zwar nicht wer gegen wen einen Kampf führt, aber sein Verdacht erstreckt sich auf einen Krieg zwischen der muslimischen und westlichen Welt. Selbst wenn der Krieg ausbleibt rechne er mit einem höheren Goldpreis. Er zähle aber nicht zu jenen Spinnern, die den Goldpreis auf 5.000 Dollar steigen sehen. Bei derartigen Prognosen handle es sich um einen reinen Quatsch, führte gemäß einem Bericht von finance.yahoo.com der Präsident vom Charles Nenner Research Center weiter aus.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Huber Christoph, Redakteur)
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