Essen (ots) - Den Anfang hat vor einem Jahr Honda gemacht. Mittlerweile zogen mit BMW, dem Reifenhersteller Bridgestone und nun auch mit Toyota, dem größten Automobilproduzenten der Welt, drei weitere Konzerne nach. Die Krise der Automobilindustrie ist längst in der Formel 1 angekommen. Immer mehr große Firmen ziehen sich zurück. Die immensen Geldmengen, die dort verbrannt wurden und werden, lassen sich kaum noch rechtfertigen - vermutlich auch gar nicht mehr aufbringen. Besonders Toyota steckte in einem echten Dilemma. Einerseits ging den Japanern das Geld aus, andererseits können gerade sie in der "Spar-Formel 1", die ab der kommenden Saison auf Kostenreduzierung setzt, weniger denn je auf ein Ende ihrer Erfolglosigkeit hoffen. Denn wenn sie nicht einmal mit dem größten Etat aller Wettbewerber siegen konnten - wie sollten sie ihre Ziele erst dann erreichen, wenn sie in Sachen Geld nicht mehr Aufwand betreiben dürfen als die anderen? Bericht 2. Sportseite
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