Washington (BoerseGo.de) - In den USA hat die Staatsverschuldung zum ersten Mal die Schwelle von 12 Billionen Dollar überschritten. Dies berichtete vergangenen Dienstag das Finanzministerium. Danach ist die Verschuldung zwischen vergangenen Freitag und Montag dieser Woche von 11,999 auf 12,031 Billionen Dollar angeschwollen. Im September 2008 überschritt die Verschuldung erstmals die 10 Billionen Dollar-Marke.
Der immer rascher wachsende enorme Berg an Verbindlichkeiten resultiert vor allem aus den massiven Ausgaben der Regierung, um die angeschlagene Konjunktur wieder in Fahrt zu bringen. Die immer stärkere Annäherung an das vom Kongress auferlegte Verschuldungslimit von 12,104 Billionen Dollar dürfte mit einem Ersuchen der Regierung an das Abgeordnetenhaus auf Aufhebung der Beschränkung einhergehen.
Der republikanische Abgeordnete Mitch McConnell sieht in den jüngsten Zahlen zur Verschuldung eine unerfreuliche Nachricht. Er macht weiters darauf aufmerksam, dass das zu Beginn des Jahres verabschiedete 787 Milliarden Dollar schwere Konjunkturprogramm einen Anstieg der Arbeitslosenrate auf über 10 Prozent nicht verhindert hat. Es gebe die Warnung, dass die Regierung nicht weiter Geld ausgibt das ihr nicht gehört, heißt es gemäß einem Bericht von AFP weiter von Mitch McConnell.
