"Hin und her macht Taschen leer." Dieser Börsianerspruch müsste - umgemünzt auf Infineon - wohl eher "Auf und ab kost Nervenkraft" heißen. Keine andere im DAX enthaltene Aktie ist derart hohen Schwankungen unterworfen wie das Papier des Münchener Halbleiterkonzerns. Den Titel "Vola-King" hat Infineon damit so gut wie sicher. Sicher ist auch, dass investierte Anleger Nervenzehrende Wochen, wenn nicht gar Monate hinter sich haben. Seit Erreichen des Allzeittiefs Anfang März bei 0,38 Euro kletterte der Titel immer höher, erreichte schließlich nach nur sieben Monaten bei 4,09 Euro ein 52-Wochen-Hoch. Wer die Rallye von Anfang an begleitete - DER AKTIONÄR Online riet Anlegern am 11. März bei einem Kurs von 0,435 Euro zum Einstieg - saß zwischenzeitlich auf einem Gewinn von 976 Prozent. Seither befindet sich Infineon im Korrekturmodus, hat ausgehend vom Hoch zeitweise bis zu 30 Prozent an Wert verloren. Allein am Donnerstag büßte das Papier über sieben Prozent ein. Überhaupt war der gestrige Tag ein besonderer...
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