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XETRA-MITTAG/DAX verliert 1% - Banken und Infineon unter Druck

DJ XETRA-MITTAG/DAX verliert 1% - Banken und Infineon unter Druck

FRANKFURT (Dow Jones)--Schwächer zeigt sich der deutsche Aktienmarkt am Freitagmittag nach dem kleinen Verfall. Der DAX verliert gegen 13.08 Uhr 1% oder 60 Punkte auf 5.641, nachdem er von den Vortagesverlusten erholt gestartet und bis auf 5.744 Punkte gestiegen war. Im Fokus stehe der Verfalltag an der Terminbörse Eurex. Er könnte noch bis zum Verfall der Aktienoptionen mit dem Xetra-Schluss für zufällige Kursbewegungen sorgen, heißt es im Handel. Die Umsätze dürften sehr dünn bleiben.

Mit dem Ende der Berichtssaison sei "die Luft draußen", heißt es im Handel zur abnehmenden Dynamik des Kursaufschwungs. In den kommenden Wochen sei angesichts der sich nähernden Feiertage "Thanksgiving" und Weihnachten kaum noch mit großen Ausschlägen zu rechnen. Aus technischer Sicht würde sich die Situation oberhalb des Widerstandsbereichs um 5.770 Punkte wieder verbessern, heißt es. Als unterstützt gilt der DAX bei 5.700 und 5.650 Punkten.

Enttäuschende Quartalszahlen von Dell vom Vorabend nach US-Börsenschluss belasten einige Chipwerte. Infineon werden zusätzlich von der Sorge um eine bevorstehende Kapitalerhöhung belastet. Die Aktie verliert nach einem positiven Start inzwischen 4,9% auf 3,05 EUR. Siemens geben mit dem Druck auf konjunkturzyklische Titel 2,1% nach, ThyssenKrupp um 2,7%. Deutsche Bank leiden unter einer möglichen Herabstufung der Ratings durch Moody's angesichts drohender weiterer Abschreibungen wegen schlechterer Assets in den Kreditportfolios. Dies sei nicht nur eine Story für die Deutsche Bank, sondern ein Branchenproblem, heißt es im Handel. "Höhere Eigenkapitalunterlegung oder Finanzierungskosten würden die Renditeziele aller Banken belasten", sagt ein Händler. Deutsche Bank verlieren 2,4%, während es für Commerzbank um 4% nach unten geht.

Deutsche Telekom stemmen sich mit plus 0,3% nur noch teilweise gegen den Markt. Händler verweisen auf einen Bericht im "Handelsblatt", nachdem der Konzern nach Großbritannien nun auch in den USA auf Partnersuche gehe. "Sollte die Telekom fündig werden, könnte sie neu bewertet werden", so ein Händler. Allerdings sei das ein langfristiges Thema.

Deutsche Post folgen laut Händlern TNT. Diese sind einer der größten Gewinner im Stoxx-600 nach einer Kaufempfehlung durch die UBS. Nach über 2% Plus liegen Deutsche Post aber nur noch 0,4% oben bei 12,65 EUR.

Merck leiden dagegen weiter darunter, dass das "Committee for Medicinal Products for Human Use" (CHMP) der "European Medicines Agency" (EMEA) dem Merck-Krebsmedikament "Erbitux" erneut die Empfehlung zur Behandlung von Lungenkrebs verweigert hat. Daraufhin haben die Citigroup und das Bankhaus Lampe die Aktie abgestuft, während equinet den Titel auf "Hold" erhöht hat. Merck verlieren 0,8%.

Im MDAX lassen sich kaum klare Branchentrends erkennen. Selbst innerhalb der Konjunkturzykliker ist die Performance uneinheitlich. Während Gildemeister 3% verlieren, legen MTU und Bauer um je 2% zu.

DJG/mod/gos 
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(END) Dow Jones Newswires

November 20, 2009 07:11 ET (12:11 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
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