"Frankfurter Rundschau" zu Kundus und Guttenberg:
"Das Beruhigende ist, dass ein Vorfall dieser Kategorie mit schicken Bildern und geschickten rhetorischen Rückzugsgefechten eben doch nicht zu bewältigen ist. Für eine Demokratie erst recht, wenn sie Krieg führt ist es lebenswichtig, dass wenigstens jetzt sogar die buntesten Medien von der Personality-PR zur Sachaufklärung wechseln. Das zwingt weniger wichtig Karl-Theodor zu Guttenberg zu ernsthaft politischem Handeln, und wenn er das nicht bald besser macht als bisher, wird auch er das Amt bald los sein. Diese Entwicklung bringt aber auch viel wichtiger den Charakter dessen ans Licht der öffentlichen Debatte, was wir in Afghanistan tatsächlich tun."/zz/DP/gr
AXC0005 2009-12-14/05:35
