EMFIS.COM - Peking 14.12.2009 (www.emfis.com) Die Aktie des chinesischen Ölkonzerns Sinopec (China Petroleum & Chemical Corp.) war in Hongkong heute stark gefragt. Sie verbesserte sich um 7,3 Prozent auf 6,91 HK$, nachdem sie zwischenzeitlich bis auf 6,96 HK$ gestiegen war.
Die Marktteilnehmer rechneten wieder einmal damit, dass Sinopec bald neue Aktivitäten aus dem Bestand des staatlichen Mutterkonzerns China Petrochemical Group übernehmen könnte. Zur Debatte stehen offenbar die Förderaktivitäten von China Petrochemical in Nigeria und Angola. Ein Sprecher von Sinopec erklärte allerdings umgehend, dass mit einer solchen Transaktion zumindest 2009 nicht zu rechnen sei. Der Kauf der Assets bedürfe außerdem der Zustimmung der Sinopec-Aktionäre, und könne sich deshalb länger hinziehen.
Für zusätzliche Kauflaune sorgte daneben ein optimistischer Kurzbericht, der von Bank of America Merrill Lynch veröffentlicht worden ist. Der für die Aktie zuständige Analyst erklärte, dass Sinopec als größter Raffinerie-Betreiber Chinas zwar unter steigenden Rohölpreisen leide. Die Gewinnspannen im Raffineriegeschäft seien aber sehr komfortabel. Demnach sei zu erwarten, dass der Ölpreis bis auf 130 Dollar pro Barrel steigen könne, bevor der Konzern in die Verlustzone rutschen werde.
Die Marktteilnehmer rechneten wieder einmal damit, dass Sinopec bald neue Aktivitäten aus dem Bestand des staatlichen Mutterkonzerns China Petrochemical Group übernehmen könnte. Zur Debatte stehen offenbar die Förderaktivitäten von China Petrochemical in Nigeria und Angola. Ein Sprecher von Sinopec erklärte allerdings umgehend, dass mit einer solchen Transaktion zumindest 2009 nicht zu rechnen sei. Der Kauf der Assets bedürfe außerdem der Zustimmung der Sinopec-Aktionäre, und könne sich deshalb länger hinziehen.
Für zusätzliche Kauflaune sorgte daneben ein optimistischer Kurzbericht, der von Bank of America Merrill Lynch veröffentlicht worden ist. Der für die Aktie zuständige Analyst erklärte, dass Sinopec als größter Raffinerie-Betreiber Chinas zwar unter steigenden Rohölpreisen leide. Die Gewinnspannen im Raffineriegeschäft seien aber sehr komfortabel. Demnach sei zu erwarten, dass der Ölpreis bis auf 130 Dollar pro Barrel steigen könne, bevor der Konzern in die Verlustzone rutschen werde.
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