Der Dow Jones(10.452 Punkte, -0,47 Prozent) hat am Dienstag von Konjunktur- und Inflationssorgn belastet den Rückwärtsgang eingelegt. Auch die Nasdaq(2201 Punkte, -0,50 Prozent) war im gleichen negativen Fahrwasser unterwegs.
Als Spielverderber für die Entwicklung des amerikanischen Leitindex erwies sich zum einen der kräftige Anstieg der Erzeugerpreise und zum anderen der Einbruch des Empire-State-Index für den Großraum New York. Da halfen auch nicht die besser als erwartet ausgefallenen Daten zur Industrieproduktion.
Auf der Unternehmensseite machte die viertgrößte US-Bank Wells Fargo von sich reden. Nach der Bank of America, JP Morgan und der Citigroup will nun auch Wells Fargo die eigenen Regierungshilfen im Wert von 25 Milliarden Dollar zurückzahlen. Dafür sollen neue Aktien im Volumen von rund 10,7 Milliarden Dollar ausgegeben werden. Der Ausgabepreis für die 426 Millionen neuen Papiere liegt bei 25 Dollar je Aktie, kündigte das Kreditinstitut am Dienstag in New York an. Die Anleger schien die Zahlungsbereitschaft von Wells Fargo zu erfreuen, die Aktie ging ein halbes Prozent fester aus dem Handel.
Deutlich unter die Räder kamen die Anteilsscheine von Best Buy - Und das, obwohl man einen Gewinnsprung und eine Prognoseanhebung bekanntgeben konnte. Der größte US-Konsumelektronikhändler erzielte im dritten Geschäftsquartal einen Gewinn von 227 Millionen Dollar bzw. 53 Cents je Aktie. Im Vorjahr verdiente Best Buy an gleicher Stelle 52 Millionen Dollar bzw. 13 Cents je Aktie. Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf 12,02 Milliarden Dollar. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, wird für das laufende Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 2,94 bis 3,09 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 49,0 bis 49,5 Milliarden Dollar gerechnet. Ursprünglich wollte man einen Gewinn von 2,70 bis 3,00 Dollar je Aktie und eine Umsatz von 48,0 bis 49,0 Milliarden Dollar erzielen. Trotzdem: Best Buy-Papiere verloren heute an der Börse rund 8 Prozent an Wert.
Seine Gewinnprognose erhöht hat auch der US-Gesundheitsdienstleister Magellan Health. Für das Geschäftsjahr 2009 geht man nach 2,61 Dollar jetzt von 2,77 bis 2,95 Dollar Gewinn pro Aktie aus. Für das Geschäftsjahr 2010 rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn von 2,73 bis 3,29 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 3,0 bis 3,2 Milliarden Dollar. Die Analysten gingen bisher für 2010 von einem Gewinn von 2,91 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 2,96 Milliarden Dollar aus. Aktien von Magellan Health gehörten mit einem deutlichen Plus zu den am meisten gesuchten Werten auf dem New Yorker Parkett.
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