Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, hat der FDP vorgeworfen, selbst mit den Hartz- IV-Empfängern liberale Klientelpolitik zu betreiben. Wenn FDP-Chef Guido Westerwelle im Koalitionsvertrag festschreiben lasse, das zur Altersvorsorge freigestellte Schonvermögen für Langzeitarbeitslose auf 750 Euro zu verdreifachen, dann betreffe dies nur 0,2 bis 0,5 Prozent dieser Menschen, sagte Bsirske der dpa (Sonntag). Diese Menschen wiederum seien vor ihrer Arbeitslosigkeit immerhin in der Lage gewesen, Vermögen anzusparen. "Selbst hier wird Klientelpolitik betrieben", sagte der Verdi-Chef./rm/DP/he
AXC0030 2009-12-27/15:24
© 2009 dpa-AFX
