New York (BoerseGo.de) - Die weltgrößte Anleihefondsgesellschaft Pacific Investment Management Co. (Pimco) reduziert seine Positionen bei amerikanischen und britischen Staatsanleihen. Für den Abbau zeige sich der wachsende Rekord-Schuldenberg der beiden Nationen USA und Großbritannien verantwortlich. Wie aus einem Bericht von Bloomberg unter Berufung auf Fondsmanager Paul McCulley weiter zu entnehmen ist lässt Pimco eine höhere Vorsicht gegenüber Unternehmensanleihen walten. Zudem sei eine Reduzierung bei hypothekenbesicherten Wertpapieren vorgenommen worden. Pimco gewichte weiters geringer inflationsgeschützte Staatsanleihen.
"Wir sind sehr aktiv, um Risiken zu reduzieren. Der Zeitpunkt, wo die Fed ihren Wortlaut ändert ist erfahrungsgemäß mit sehr unfreundlichen Bewegungen verbunden". Pimco sei zudem weniger optimistisch für Unternehmensanleihen und Hypothekenpapieren. Sein Unternehmen bevorzuge Staatsanleihen, Firmenanleihen und Währungen aus den Emerging Markets. Zudem hätten sich die Positionen bei inflationsgeschützten Staatsanleihen unter deren anteilsmäßigen Beträgen an Leitindizes vermindert. Die Risiken würden derzeit an ein von Inflationsabbau geprägtes Umfeld angeglichen. Die Sichtweise für Anleihen von Ländern mit Euro-Beteiligungen falle moderat positiv aus, so Culley.