Adidas
Händler verwiesen auf positive Aussagen der US-Tochter Reebok als Antrieb. Vier Jahre nach der Übernahme durch Adidas kommt die schwer angeschlagene Sportmarke wieder auf die Beine. "Wenn es so weiter geht, ist der Turnaround geschafft", sagte Reebok-Chef Uli Becker dem "Handelsblatt". Der US-Konzern könne jetzt wieder höhere Margen erzielen und dürfte mit der neuen Kollektionen 2010 wachsen, so Becker. "Das wird sich auch unterm Strich auszahlen."
Ein Börsianer sagte: "Diese zuversichtlichen Aussagen wirken positiv Adidas-Aktien." Ein anderer vermisst zwar konkrete Zahlen, sieht die Aussagen aber auch positiv. Schließlich hätten die Probleme bei Reebok die Adidas-Aktie in den vergangenen Jahren stets gebremst. Thomas Nagel, technischer Analyst und Aktienhändler bei Equinet, verweist auch auf die positive Charttechnik. Die Aktie habe ihre jüngste Seitwärtsbewegung verlassen und ein neues Hoch markiert. Die sei ein technisches Kaufsignal und gebe Luft bis 42,50 Euro.
Merck-Finck-AnalystRobert Greil spricht von "weiteren positiven Aussagen zu Reebok" und rechnet mit ersten positiven Zahlen bei der Anfang März erwarteten Bilanz zum vierten Geschäftsquartal. Greil bewertet Adidas mit "Buy"./fat/ck
ISIN DE0005003404
AXC0052 2010-01-05/10:43
