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ratgeberGELD.at
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Blutbad an der Wallstreet - Kommt der große Crash erst?

Gestern alle Shorts verkauft

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr wie oft wir schon vor dem großen Ausverkauf an den Märkten gewarnt haben. Die Alarmsignale waren definitiv nicht zu übersehen. All den Rettungsbooten, welche auf unserem Globus herumschwimmen, scheint schön langsam die Luft auszugehen. Der gesamte Aufschwung ist nur mit Fremdkapital finanziert worden und gerade darin liegt das größte Problem. Wir haben uns nur noch eine größere Blase geschaffen. Wenn diese nun platzt, dann war der Selloff der letzten Tage nur ein Lüftchen im Verhältnis zu dem was noch kommen kann. Warum denken Sie haben die Europäer solche Panik und verbieten immer mehr Naked Shortselling? Da liegt wohl noch viel mehr im Busch. 2008 haben die Märkte bereits Monate vor den wirklichen Problemen am Markt begonnen zu crashen. Nicht dass Sie mich falsch verstehen. Ich gehe davon aus, dass der große Crash erst kommt. Für uns alle hoffe ich aber, dass es nicht passieren wird!!!

Den gestrigen Handelstag nutzten wir um nahe den Tiefstständen all unsere Shorts zu verkaufen. Der Monat Mai hat uns bisher fantastische Gewinne beschert, doch mit den Märkten auf aktuellem Nivau ist es zu gefährlich jetzt noch in Shorts zu bleiben. Warum? Ein Bounce ist mehr als überfällig. Wir könnten durchaus wieder in 3-5 Tagen über 5% im Markt zulegen. Da dies teilweise auch vorbörslich möglich ist, ist es wesentlich intelligenter einfach einmal die Gewinne ins Trockene zu bringen und auf bessere Shortmöglichkeiten nach einem Bounce zu warten.

Die einzigen Longs, welche wir gestern aufgebaut haben, waren Kupfer ETFs.

Wie im Chart ersichtlich, haben wir uns einer wichtigen Unterstüzung genähert. Wenn wir nun auch hier drunter gehen sollten wird es richtig schlimm. Ein Retest der Februar Tiefs bei rund 1.050 im S&P 500 wäre dann möglich.

Nachdem nach unten nicht mehr allzuviel möglich und der Bounce aber überfällig ist, bleiben wir in Warteposition, um bei höheren Kursen wieder zuzuschlagen.

Wünschen allen ein wunderschönes Wochenende!
© 2010 ratgeberGELD.at
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Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

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