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DGAP-Media: Hamburger Hafen und Logistik AG: -2-

DJ DGAP-Media: Hamburger Hafen und Logistik AG: GEMEINSAMER AUFBAU VON HINTERLAND-TERMINALS UND DEPOTS GEPLANT

Hamburger Hafen und Logistik AG / Unternehmen 01.02.2010 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Herausgeber verantwortlich.
=-------------------------------------------------------------------------- 
 
Die Hafen-Logistikkonzerne EUROGATE und HHLA beabsichtigen, mit einem 
gemeinsamen Joint-Venture ihrer Intermodaltöchter in Deutschland 
'Full-Service'-Hinterland-Terminals und Depots für den Containerverkehr von 
und zu den deutschen Seehäfen zu errichten. 
 
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der EUROGATE-Konzern wollen 
in Deutschland gemeinsam ein Netz von Terminals für den Containerumschlag 
im Binnenland aufbauen. Für dieses Vorhaben hat jetzt das Bundeskartellamt 
grünes Licht gegeben. An diesem Joint-Venture halten die 
Hinterlandgesellschaften von HHLA und EUROGATE, die HHLA Intermodal GmbH 
sowie die EUROGATE Intermodal GmbH, jeweils 50 Prozent. In der Startphase 
hat das Joint-Venture die Aufgabe, Terminalkonzepte zu entwickeln, 
Standortkonzeptionen zu prüfen, Anlagen mit integrierten Depots zu bauen 
und gegebenenfalls zu vermarkten. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für 
maritime Transport- und Logistikketten im Hinterland der deutschen Seehäfen 
nachhaltig zu verbessern. 
 
Dr. Sebastian Jürgens, HHLA-Vorstand für die Segmente Intermodal und 
Logistik: 'Wir stärken mit unserem Konzept die Wettbewerbsfähigkeit der 
deutschen Seehäfen, weil wir sie intelligenter und besser mit dem 
Hinterland verbinden. Das ist ganz im Sinne des nationalen Hafenkonzeptes 
der Bundesregierung.' 
 
Emanuel Schiffer, Vorsitzender der EUROGATE-Gruppengeschäftsführung: 'Wir 
wollen die hohen Qualitätsstandards der deutschen Seehäfen auch auf die 
Hinterland-Terminals ausweiten. HHLA Intermodal und EUROGATE Intermodal 
stellen dabei ihr Know-how zur Verbesserung der maritimen Logistikketten 
zur Verfügung, von dem die gesamte Logistik-Branche profitieren wird.' 
 
Full-Service-Hinterland-Terminals mit integrierten Depots 
Während bisherige Hinterland-Terminals vor allem auf die Bedürfnisse der 
kontinentalen Verkehre ausgerichtet sind, sollen die 
'Full-Service'-Hinterland-Terminals insbesondere für die heutigen und 
zukünftigen Anforderungen des wachsenden Aufkommens im Containerverkehr in 
globalen Transportketten ausgelegt sein. Mit integrierten Depots bieten die 
Anlagen auch Lagerkapazitäten in unmittelbarer Nähe zu den Zielmärkten. 
 
'Wir bauen im Hinterland modernste Terminals, mit denen sich hohe 
Containermengen noch besser bündeln lassen', sagte HHLA-Vorstandsmitglied 
Dr. Jürgens. 'Nur so erhöhen wir die Chancen für weitere Verlagerungen von 
der Straße zur Schiene. Das Potenzial dafür ist groß.' 
 
'Der Seehafen rückt näher zum Endkunden', so Emanuel Schiffer, Vorsitzender 
der EUROGATE-Gruppengeschäftsführung. 'Die Transportketten werden planbarer 
und zuverlässiger. Planbarkeit und Zuverlässigkeit sind Faktoren, die sich 
günstig auf die Transportkosten der Kunden unserer Hinterland-Terminals 
auswirken werden.' 
 
Mit Flächen für die Containerlagerung, Abstellgleisen und Serviceangeboten 
wie Container-Reparatur entsprechen die geplanten Terminals dem Bedarf von 
Operateuren im Kombinierten Verkehr. So verbessern sie beispielsweise die 
Voraussetzungen für die Bildung effizienter Shuttle-Systeme auf der Schiene 
zwischen Seehafen- und Hinterland-Terminal. Durchgängige Informationsketten 
ermöglichen eine bessere Abstimmung der Produktionsprozesse in den Seehäfen 
und im Hinterland. Dies bedeutet einen weiteren Schritt in der 
'Industrialisierung der Transportkette' mit einer besseren Nutzung auch 
bereits vorhandener Infrastruktur. 
 
'Wir wollen als Seehafen in den großen Produktions- und Verbrauchszentren 
Deutschlands präsent sein. Deshalb planen wir nur dort Anlagen, wo 
besonders hohe Transportaufkommen zu erwarten sind', sagte HHLA-Vorstand 
Dr. Jürgens. 
 
Verlagerung von der Straße auf die Schiene 
Die höhere Qualität und Leistungsfähigkeit von Hinterland-Terminals 
ermöglicht nicht nur die Bewältigung künftigen Mengenwachstums, sie bietet 
auch starke Anreize für die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die 
Schiene. Eine intermodale Kette, die für den Container auf dem jeweiligen 
Streckenabschnitt den jeweils besten Verkehrsträger anbietet, hat auch 
erhebliche ökologische Vorteile. 
 
'Wir kümmern uns als Seehafen auch um Umweltschutz im Hinterland. Weil wir 
mit unseren neuen Terminals im Hinterland Energie, Emissionen und 
Flächenverbrauch einsparen, leisten wir einen wesentlichen Beitrag für 
einen umweltverträglichen Güterverkehr', sagte Dr. Jürgens. 
 
Stärkung der Position der deutschen Seehäfen 
Bis 2008 arbeiteten die europäischen Containerhäfen und ihre 
Hinterlandsysteme an der Kapazitätsgrenze, was zum Teil Restriktionen bei 
Wachstum und Qualität der Logistik- und Transportketten der verladenen 
Wirtschaft zur Folge hatte. Aufgrund der Wirtschaftskrise hat der Druck 
abgenommen. Jedoch gehen mittel- und langfristige Prognosen von einem 
weiteren Wachstum im Containerumschlag aus. Zudem herrscht im Hinterland 
der deutschen Häfen ein zunehmender Wettbewerb zwischen den europäischen 
Häfen. Folglich stärkt eine bessere Verknüpfung zwischen Seehafen und 
Hinterland die Position der deutschen Häfen. 
 
'Wir müssen unsere Wettbewerbsposition gegenüber den anderen europäischen 
Häfen stärken', so Emanuel Schiffer. 'Ansonsten laufen wir Gefahr, dass das 
deutsche Hinterland von anderen Seehäfen aus effizienter bedient wird als 
von den norddeutschen Seehäfen.' 
 
Um trotz der starken Wettbewerbsposition der Straße nachhaltige 
Verkehrssysteme umsetzen zu können, ist der Ausbau von Umschlag- und 
Lagerkapazitäten im Inland, die den maritimen Anforderungen entsprechen, 
erforderlich. Auch das nationale Hafenkonzept der Bundesregierung fordert 
eine stärkere Nutzung von Transportketten, wie sie der Kombinierte Verkehr 
ermöglicht und weist auf bisher ungenutzte Wettbewerbschancen hin. 
 
'Wir haben uns im vergangenen Jahr im Hinterlandverkehr trotz eines sehr 
schwachen Marktes noch gut behauptet. Jetzt gehen wir als Hafen in die 
Offensive. Damit legen wir auch den Grundstein für Wachstum in der 
Zukunft', sagte HHLA-Vorstand Dr. Jürgens. 
 
Bedeutung maritimer Transporte für die Wirtschaft 
Große Teile der deutschen Wirtschaft sind auf maritime Transportketten 
angewiesen. Mit den geplanten Hinterland-Terminals besetzen die Seehäfen 
eine weitere wichtige Schnittstelle und erhöhen so die Zuverlässigkeit für 
den Kunden. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die effiziente 
Organisation komplexer Logistikketten, beispielsweise durch eine 
intelligentere Steuerung der Zu- und Ablaufverkehre der Seehäfen. 
 
'Mit spezialisierten Terminals bringen wir den Seehafen näher zum Kunden 
und zur Industrie. Davon profitieren alle', sagte Dr. Jürgens. Dabei sind 
Frequenz, Service und Preis die wesentlichen Kriterien für eine 
höherwertige Anbindungsqualität. 
 
 
Über EUROGATE 
EUROGATE ist Europas führende Containerterminal-Logistik-Gruppe. Das 
Netzwerk betreibt gemeinsam mit Contship Italia zehn Containerterminals von 
der Nordsee bis zum Mittelmeer. Ein neuer Seeterminal in Wilhelmshaven 
befindet sich derzeit im Bau. Das Leistungsspektrum wird abgerundet durch 
intermodale Dienstleistungen und spezialisiertem Logistik-Management. 
EUROGATE wurde 1999 gegründet. 
 
Über die HHLA 
Die Hamburger Hafen und Logistik AG ist einer der führenden 
Hafenlogistik-Konzerne in der europäischen Nordrange. Mit ihren Segmenten 
Container, Intermodal und Logistik ist die HHLA vertikal entlang der 
Transportkette aufgestellt. Effiziente Containerterminals, leistungsstarke 
Transportsysteme und umfassende Logistikdienstleistungen bilden ein 
komplettes Netzwerk zwischen Überseehafen und europäischem Hinterland. 
www.hhla.de 
 
 
Über EUROGATE Intermodal 
EUROGATE Intermodal (EGIM) bietet ein integriertes Transportnetzwerk von 
den deutschen Seehäfen nach Süddeutschland und Südosteuropa. Kunden 
erhalten bei EGIM ihre maßgeschneiderte intermodale Transportlösung, ob auf 
Schiene oder Straße. Das Unternehmen ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft 
von Europas größtem Containerterminal-Betreibernetzwerk EUROGATE. Weitere 
Informationen unter www.egim.eu. 
 
Über HHLA Intermodal 
Ein umfassendes Transportnetzwerk auf Schiene und Straße, das die deutschen 
Seehäfen mit ihrem Hinterland in Europa verbindet, bieten die 
Intermodalgesellschaften der HHLA. Der Schwerpunkt der Transporte liegt 
dabei auf Mittel- und Osteuropa. Das HHLA-Netzwerk beförderte 2008 über 1,8 
Millionen Standardcontainer. Die Bahngesellschaften TFG Transfracht 
(Deutschland, Österreich, Schweiz), Metrans (Tschechien, Slowakei, Ungarn) 
und Polzug (Polen, GUS-Staaten) haben sich  erfolgreich auf ihre regionalen 
Märkte spezialisiert, in denen sie jeweils Marktführer beim 
Containerverkehr auf der Schiene sind. Im Straßenverkehr verteilt die 
Container-Transport-Dienst (CTD) Container über ihre Niederlassungen in 
Hamburg, Bremen, Berlin und Kornwestheim sowie im Fernverkehr. Die HHLA 
wird ihr Netzwerk in den kommenden Jahren systematisch weiter ausbauen. 
 
 
Kontakt: 
Matthias Funk 
Investor Relations 
 
HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG 
Bei St. Annen 1, D-20457 Hamburg, www.hhla.de 
 
Tel: +49-40-3088-3397 
Fax: +49-40-3088-3339 
E-mail: investor-relations@hhla.de 
 
 
 
 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 01, 2010 06:00 ET (11:00 GMT)

DJ DGAP-Media: Hamburger Hafen und Logistik AG: -2-

01.02.2010 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de =-------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Hamburger Hafen und Logistik AG Bei St. Annen 1 20457 Hamburg Deutschland Internet: www.hhla.de Ende der Mitteilung DGAP-Media =--------------------------------------------------------------------------

(END) Dow Jones Newswires

February 01, 2010 06:00 ET (11:00 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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