Der Automobilzulieferer
ElringKlinger
Im vierten Quartal hätten die Geschäfte sehr stark angezogen, sagte Wolf. "Unsere Auftragsbestände sehen gut aus." Seit dem 1. Februar gebe es keine Kurzarbeit mehr in der Gruppe und auch Neueinstellungen seien in den kommenden Monaten geplant. Um Kosten zu sparen, hatte ElringKlinger im vergangenen Jahr mehr als 200 Arbeitsplätze abgebaut. Zum Jahreswechsel waren noch knapp 4000 Menschen beschäftigt, davon rund 1.200 in Dettingen/Erms.
Er sei zuversichtlich, dass die Gruppe von diesem Jahr an wieder deutlich schneller wachsen werde als der Markt, sagte Wolf. Fünf bis sieben Prozent Wachstum beim Umsatz und noch etwas mehr beim Ergebnis seien das Ziel. Vor allem das Asien-Geschäft, das zuletzt 11,2 Prozent zu den Erlösen beitrug, werde deutlich ausgeweitet.
Gleichzeitig bereite man sich auf neue Antriebstechniken bei Fahrzeugen vor. 90 Prozent aller Teile des Spezialisten für Zylinderkopfdichtungen und Abschirmteile werden in Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren eingebaut. Neben Entwicklungen für Brennstoffzellen beginne das Unternehmen derzeit mit der Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus./mhe/DP/stb
ISIN DE0007856023
AXC0166 2010-02-04/15:48
