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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)

DJ MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)

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ÜBERSICHT INDIZES

INDEX             zuletzt      +/- % 
DAX                 5.434      -1,8% 
DAX-Future          5.470      -0,8% 
MDAX                7.243      -2,9% 
TecDAX                776      -2,7% 
Euro-Stoxx-50       2.632      -2,8% 
Stoxx-50            2.373      -2,1% 
Dow-Jones          10.012       0,1% 
S&P-500-Index       1.066       0,3% 
Nasdaq-Comp.        2.141       0,7% 
EUREX             zuletzt  +/- Ticks 
Bund-Future        124,26%      31 
 
 

AKTIENMARKT

EURO-STOXX-50/STOXX-50

Mit einer leicht erholten Eröffnung rechnen Händler am Montag. Der Kursrutsch vom Freitag sei übertrieben gewesen. Selbst an Wall Street habe es im späten Geschäft eine Erholung gegeben und der Ölpreis habe sich deutlich von seinem kräftigen Rückschlag erholt. In den USA und Australien entwickelten sich daher besonders die Grundstoffwerte wieder gut. Die Nachrichtenlage sei für ein Wochenende jedoch extrem dünn, heißt es weiter. Die "eher dürren Erklärungen" vom G7-Treffen des Wochenendes sind nach Händlermeinung kaum geeignet, die Aktienmärkte zu beruhigen. "Das war ziemlich dünn, was von da kam", sagt ein Händler. Lediglich EZB-Präsident Trichet habe noch einmal betont, die Zentralbank werde die für Griechenland geplanten Stabilisierungsmaßnahmen sorgfältig überwachen. Der Markt habe sich aber deutlichere Worte erhofft, auch wenn klar sei, dass die Politik dies als internes europäisches Problem betrachte. "Man sieht es schon an der aktuellen Euro-Schwäche in Asien, wie enttäuscht der Markt ist", sagt ein weiterer Händler. Das Thema "Schuldenkrise" in Südeuropa dürfte damit eher weiter gespielt werden. "Allerdings ist die Panik wie am Freitag nicht mehr da bzw hat sich nachrichtlich nicht verstärkt", sagt ein Händler. Daher dürften allein Short-Eindeckungen schon ausreichen, um die Kurse leicht nach oben zu treiben.

DAX/MDAX/TECDAX

Sehr schwach - Der DAX hat die erste Februarwoche tief in negativem Terrain beendet. Ungünstige Vorgaben hatten bereits am Morgen für einen erneuten Rückschlag gesorgt, von dem sich der DAX nicht mehr erholte. Die Unsicherheit über die finanzielle Gesundheit der südlichen Eurostaaten blieb beherrschendes Thema. Der US-Arbeitsmarktbericht für Januar fiel etwas schlechter als erwartet aus, bestätigte aber das Bild einer zögerlichen Verbesserung des Arbeitsmarktes. Die nächste Unterstützung findet sich bei 5.402 Zählern. Größter Verlierer waren Infineon mit einem Minus von 3,7%. Automobilwerte und andere zyklische Werte standen ebenfalls unter Druck. Daimler etwa sanken um 2,4%. Gestützt von einem Bericht über einen möglichen IPO von T-Mobile USA verloren Dt. Telekom nur 0,3%. Linde profitierten von Bewertungsfantasie angesichts einer Großfusion in den USA, die Aktie sank nur um 0,4%.

DAX-FUTURES

Schwächer - Die DAX-Futures haben sich am Freitagabend etwas von ihren zwischenzeitlichen Verlusten erholt, nachdem die US-Verbraucherkredite langsamer zurückgegangen waren als erwartet. Die Verunsicherung wegen den Finanzproblemen von Griechenland, Portugal und Spanien belastete jedoch weiterhin. Ein technischer Analyst nannte auf der Oberseite die Marken bei 5.550 und 5.615 Punkten.

RENTEN-/GELDMARKT

RENTEN-FUTURES

Fester - Anhaltende Sorgen um die Staatsfinanzen von Griechenland, Portugal und Spanien haben die deutschen Renten-Futures gestützt. Marktteilnehmer führten den Kursschub eindeutig auf Fluchtbewegungen aus anderen Euro-Anleihen in den Bund zurück. In der letzten Handelsstunde kam der Bund dann allerdings wieder etwas von seinem Tageshoch zurück und zeigte die häufig zu beobachtende gegenläufige Bewegung zu den US-Aktien.

GELDMARKT

Mit einem Satz von rund 0,25% rechnen Disponenten am Montag mit dem näher rückenden Reserveultimo für das Tagesgeld.

DEVISENMARKT

Der Euro ist im asiatischen Geschäft zu Dollar und Yen zurückgefallen, nachdem europäische Vertreter auf dem G7-Treffen am Wochenende keine realistischen Pläne bekannt gegeben hätten, mit den Griechenland aus den Schuldenproblemen herausgeholfen werden könne, heißt es im Markt. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet sagte lediglich, dass die EZB erwarte, dass die griechische Regierung alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, um die Schulden abzubauen, während die EZB diese Schritte sorgsam überwachen werde.

Devise    zuletzt    +-% 
                   (ggü 0.00 Uhr) 
 

ÖLMARKT (NYMEX LIGHT SWEET)

aktuell   Freitag New York 
USD    71,45        71,19 

Der Ölpreis ist am Freitag bei einem steigenden Dollar parallel zu den Aktienkursen gefallen. Der Settlementpreis des März-Kontrakts auf ein Barrel WTI sank um 2,7% bzw 1,95 USD auf 71,19 USD und setzte damit die Vortagesverluste beim Ölpreis fort. Nachdem die Notierung am Nachmittag unter 72,43 USD, das Januar-Tief und eine wichtige Unterstützungsmarke, gefallen war, stürzte sie ruckartig bis auf 69,50 USD ab, erholte sich dann aber wieder leicht. Es war der erste Fall unter die 70-USD-Marke seit Mitte Dezember. Ein Analyst sagte, es sei klar, dass der Einbruch von einer Welle programmierter Verkaufsorders ausgelöst worden sei.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine bedeutenden Termine angekündigt.

AUSBLICK UNTERNEHMEN (u.a.)

08:00 DE/Jenoptik AG, Jahresergebnis (10:00 Telefonkonferenz)

08:30 DE/Dyckerhoff AG, Jahresergebnis, Wiesbaden

10:00 DE/Audi AG, Absatzzahlen Januar, Ingolstadt

17:45 FR/Unibail-Rodamco SE, Jahresergebnis, Paris

22:00 NL/Qiagen NV, Jahresergebnis, Venlo

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(END) Dow Jones Newswires

February 08, 2010 01:40 ET (06:40 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
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