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ots.CorporateNews: DEG - Dt. Invest. und Entwicklungsges. / DEG: Rekord-Neugeschäft in Afrika

DJ ots.CorporateNews: DEG - Dt. Invest. und Entwicklungsges. / DEG: Rekord-Neugeschäft in Afrika

Köln (ots) - 
 
-  Trotz Wirtschaftskrise Neuzusagen erneut über der 
   Milliardenschwelle 
-  Erstmals über 25 Prozent der Zusagen in Afrika 
-  Über 160 Mio. Euro für Klimaschutz-Projekte 
 
Zum dritten Mal in Folge hat die DEG - Deutsche Investitions- und 
Entwicklungsgesellschaft mbH ein Neugeschäft über einer Milliarde 
Euro erzielt. Sie sagte im vergangenen Jahr rund 1,01 Mrd. Euro für 
die Finanzierung privater Investitionen in Entwicklungs- und 
Schwellenländern zu (2008: 1,22 Mrd. Euro). "Gerade zu einer Zeit, in 
der die Finanzströme in die Entwicklungsländer deutlich 
zurückgegangen sind, ist die unternehmerische 
Entwicklungszusammenarbeit gefordert, um privatwirtschaftliches 
Engagement zu fördern", sagte Bruno Wenn, Sprecher der 
DEG-Geschäftsführung, anlässlich der Jahrespressekonferenz in Köln. 
 
Vor allem im ersten Halbjahr 2009 war die Nachfrage aufgrund der 
Investitionszurückhaltung vieler Unternehmen nach langfristigen 
Finanzierungen und Risikokapital geringer als erwartet. Aufgrund der 
im Jahresverlauf anziehenden Konjunktur und eines reduzierten 
Angebots an kommerziellen Finanzierungen nahm die Nachfrage nach 
DEG-Finanzierungen zum Jahresende stark zu. Das Gesamtengagement der 
DEG - das Portfolio im Eigenrisiko - stieg zum 31. Dezember 2009 um 
rund vier Prozent auf 4,6 Mrd. Euro. 
 
Regionale und sektorale Schwerpunkte 
 
Zum ersten Mal tätigte die DEG über ein Viertel ihres Neugeschäfts 
in Afrika, wo sie insgesamt 266 Mio. Euro und damit fast 50 Prozent 
mehr als im Vorjahr zusagte (2008: 179 Mio. Euro). "Damit konnten wir 
in einem herausfordernden Geschäftsjahr die Förderung für diesen 
entwicklungspolitisch wichtigen Kontinent weiter ausbauen", betonte 
Bruno Wenn. Der Großteil der Zusagen entfiel auch im vergangenen Jahr 
auf Asien, wo die DEG 463 Mio. Euro (2008: 451 Mio. Euro) 
investierte. In Lateinamerika wurden 198 Mio. Euro (2008: 342 Mio. 
Euro) zugesagt und in der Region Südost- und Osteuropa 80 Mio. Euro 
(2008: 249 Mio. Euro). Die Begleitung deutscher Partner ist ein 
wesentlicher Teil des DEG-Auftrags. Im vergangenen Jahr unterstützte 
sie deutsche Unternehmen mit 137 Mio. Euro (2008: 165 Mio. Euro) bei 
der Finanzierung ihrer Auslandsinvestitionen. So errichtet der 
deutsche Mittelständler Schwenk derzeit mit Unterstützung der DEG in 
Namibia das erste Zementwerk des Landes. 
 
Branchenbezogen lag der Schwerpunkt des Engagements erneut im 
Finanzsektor. Mit 305 Mio. Euro entsprachen die Zusagen 2009 einem 
Anteil von rund 30 Prozent des Neugeschäfts (2008: 487 Mio. Euro; 40 
Prozent). Im Vordergrund standen Finanzierungen für Banken, die dazu 
dienen, das Angebot an Finanzdienstleistungen insbesondere für 
mittelständische Unternehmen zu verbessern. Für Industrieunternehmen 
stellte die DEG mit 276 Mio. Euro rund 27 Prozent der Neuzusagen 
bereit. Diese tragen dazu bei, dass qualifizierte Arbeitsplätze 
entstehen und der Know-how- und Technologie-Transfer gefördert wird. 
Auf Infrastrukturmaßnahmen entfiel mit 251 Mio. Euro knapp ein 
Viertel des Neugeschäfts. Projekte der Agrar- und 
Ernährungswirtschaft waren mit 14 Prozent vertreten. Der Einsatz von 
Risikokapital-Finanzierungen in Form von Beteiligungen und 
beteiligungsähnlichen Darlehen summierte sich auf 379 Mio. Euro und 
betrug damit rund 37 Prozent des Neugeschäfts. 
 
Für Projekte mit einem besonders hohen Klimaschutzbeitrag stellte 
die DEG 2009 über 160 Mio. Euro bereit. 
 
Entwicklungspolitische Effekte 
 
Zusammen mit den im Jahr 2009 finanzierten Unternehmen hat die DEG 
rund 196.000 Arbeitsplätze gefördert. Davon sind 15.200 neu 
geschaffen worden. Darüber hinaus werden die mitfinanzierten 
Unternehmen zu jährlichen Staatseinnahmen in Höhe von rund 570 Mio. 
Euro beitragen und jährliche Nettodevisen in Höhe von rund 1,7 Mrd. 
Euro erwirtschaften. 
 
Einen zusätzlichen entwicklungspolitischen Akzent setzt das 
Public-Private-Partnership-Programm (PPP), das die DEG im Auftrag des 
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 
(BMZ) seit 1999 durchführt. Im vergangenen Jahr hat die DEG 57 
solcher PPP-Projekte mit 9,9 Mio. Euro aus öffentlichen Mitteln 
gefördert. "2010 wird die Förderung des Mittelstandes für uns 
besonders hohe Priorität haben", sagte DEG-Geschäftsführer Wenn zu 
den Plänen für das laufende Jahr. "Die Bedeutung kleiner und 
mittlerer Unternehmen für die Privatwirtschaft in Entwicklungsländern 
kann nicht hoch genug eingeschätzt werden." Ferner plant die DEG für 
2010, die Klimafinanzierung vor allem im Bereich Erneuerbarer 
Energien weiter auszubauen. Auch das Engagement im 
Versicherungssektor soll weiter gestärkt werden. Die DEG geht für 
2010 von einer konjunkturellen Erholung der Märkte in ihren 
Partnerländern und einer steigenden Nachfrage nach ihren 
langfristigen Finanzierung aus. Daher plant sie für dieses Jahr 
wieder eine Steigerung des Neugeschäftsvolumens auf 1,1 Mrd. Euro. 
 
Originaltext:         DEG - Dt. Invest. und Entwicklungsges. 
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6681 
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Pressekontakt: 
Anja Strautz 
Stellv. Pressesprecherin 
 
DEG - Deutsche Investitions- und 
Entwicklungsgesellschaft 
Strategie und Kommunikation 
Kämmergasse 22 
50676 Köln 
 
Tel.: +49 221 4986 1474 
Fax: +49 221 4986 1292 
mailto:presse@deginvest.de 
 
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February 09, 2010 06:01 ET (11:01 GMT)


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