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Dow Jones News · Mehr Nachrichten von Dow Jones News

pressetext.de: Alle 20 Sekunden ein neuer Angriff auf Windows-Rechner - 2010 sieht G Data Web 2.0-Anwendungen stärker im Visier der eCrime-Kartelle

DJ pressetext.de: Alle 20 Sekunden ein neuer Angriff auf Windows-Rechner - 2010 sieht G Data Web 2.0-Anwendungen stärker im Visier der eCrime-Kartelle

Bochum, Deutschland (pts/09.02.2010/13:56) - Onlinekriminelle haben 2009 mit 
Schadcode, Datendiebstahl und -Handel immense Umsätze realisiert und konnten so 
im großen Stil in die eCrime-Infrastruktur investieren. Die Folge: Mehr als 1,5 
Millionen neue Computerschädlinge attackierten Windows-User allein im 
vergangenen Jahr - so das Ergebnis des abschließenden G Data Sicherheitsreports 
für das zweite Halbjahr 2009. 99 Prozent aller Schadprogramme hatten es auf 
Computer mit Microsoft Windows abgesehen. Die Angriffe werden nach Einschätzung 
des G Data Sicherheitsexperten Ralf Benzmüller 2010 technisch ausgeklügelter 
verlaufen. Insbesondere Nutzer von Web 2.0-Anwendungen, wie Facebook, Twitter 
oder MySpace, könnten in den kommenden Monaten verstärkt ins Visier der 
Onlinekriminellen geraten. 
 
"Onlinekriminalität ist ein Profigeschäft und die Akteure handeln nach streng 
ökonomischen Gesichtspunkten. 2009 hat wieder alle Rekorde in puncto 
Schadcode-Verbreitung, Datendiebstahl und Datenhandel gebrochen", resümiert Ralf 
Benzmüller, Leiter der G Data SecuriytLabs. "Bei Social Networks beobachten wir 
seit längerem starke Aktivitäten der eCrime-Society. Das Mitmachnetz wird 
gezielt für die Verbreitung von Malware und ausgeklügelte Spam-Attacken 
missbraucht. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr wird in diesem Jahr von Web 
2.0-Anwendungen ausgehen. Die technischen Besonderheiten und Strukturen könnten 
für groß angelegte Kampagnen ausgenutzt werden." 
 
++ Web 2.0-Anwendungen im Fadenkreuz 
Betrachtet man allein die Nutzerstatistiken der weltweit größten Social Network 
Comunity, Facebook, so wird deutlich, welches Potential die Online-Community 
inzwischen hat. Laut Angaben des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg tummelten 
sich im Dezember 2009 schon mehr als 350 Millionen Menschen bei Facebook - das 
bedeutet, dass statistisch gesehen jeder 5. Internetnutzer bei dem 
amerikanischen Web 2.0-Anbieter ein Profil besitzt. 
 
Es gibt aber nicht nur soziale Netzwerke in der Vielfalt der Web 2.0 
Anwendungen: Google Docs, Picasa, Flickr, Identi.ca, Jaiku, usw. sind nur einige 
weitere Beispiele für das Mitmach-Web. "So hilfreich und attraktiv die breite 
Palette an Web 2.0-Anwendungen auch ist, jeder Dienst birgt seine eigenen 
Gefahren", erläutert Ralf Benzmüller. "Diese ergeben sich einerseits dadurch, 
dass User viele, und oft zu viele, persönliche Informationen über sich auf den 
Community-Seiten preisgeben und andererseits durch die technische Struktur der 
Plattformen. Sind die Grundgerüste an sich schon durch Cyberkriminelle 
angreifbar, wie verschiedene Fälle immer wieder zeigen, implementieren die 
Netzwerke zudem immer mehr Applikationen, die ihrerseits eine eigene 
Angriffsfläche bieten." 
 
++ Malware-Flut in Zahlen 
Die Zahl neuer Computerschädlinge wächst seit Jahren kontinuierlich. 2009 setzte 
hier wieder einen traurigen Rekord: Allein in der zweiten Jahreshälfte 2009 lag 
die Anzahl mit 924.053 neuen Malwaretypen auf neuem Rekordniveau. Im gesamten 
Jahr 2009 wurden 1.588.005 Malwaretypen gefunden - 78% mehr als 2008. Die Anzahl 
neuer Malware aus dem Jahre 2004 wird aktuell in einer Woche übertroffen. 
 
++ Ausblick 2010 
G Data rechnet auch 2010 mit einer weiteren Zunahme von Schadcode. Zugleich wird 
die Zahl der Angriffe auf Web 2.0-Applikationen nach Einschätzung von G Data 
weiter zunehmen. 
 
Datensätze sind und bleiben eine hochinteressante und hochrentable Ware für 
Schwarzmarkt-Dealer und Identitätsdiebe. Die neuen Schädlingsvarianten, die 2009 
hinzugekommen sind, werden sich weiter verbreiten und Malwareautoren werden sie 
verfeinern, um immer neue Schwachstellen in den Portalen auszunutzen. 
 
Detaillierte Informationen, eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse und 
Zahlen, sowie weitere Trends finden Sie im großen >>G Data Malware-Report - 
Halbjahresbericht Juli-Dezember 2009<<. 
 
 
CeBIT 2010 in Hannover vom 02. - 06. März 2010 +++ Wir stellen aus in Halle 11, 
Stand D35 und freuen uns auf Ihren Besuch.+++ 
 
 
G Data Software AG 
- Presseservice - 
Thorsten Urbanski 
PR-Manager 
Tel.: +49 (0) 234 / 9762-239 
presse@gdata.de 
Königsallee 178b 
D-44799 Bochum, Germany 
http://www.gdata.de 
 
+++ 25 Jahre G Data 
Die G Data Software AG, mit Unternehmenssitz in Bochum, ist ein innovatives und 
schnell expandierendes Softwarehaus mit Schwerpunkt auf IT-Sicherheitslösungen. 
Als Spezialist für Internetsicherheit und Pionier im Bereich Virenschutz 
entwickelte das 1985 in Bochum gegründete Unternehmen bereits vor mehr als 20 
Jahren das erste Antiviren-Programm und feiert 2010 seinen 25. Geburtstag. 
 
G Data ist damit eines der ältesten Securitysoftware-Unternehmen der Welt. Seit 
mehr als fünf Jahren hat zudem kein anderer europäischer Hersteller von 
Security-Software häufiger nationale und internationale Testsiege und 
Auszeichnungen errungen als G Data. 
 
Das Produktportfolio umfasst Sicherheitslösungen für Endkunden, den Mittelstand 
und für Großunternehmen. G Data Security-Lösungen sind in weltweit mehr als 60 
Ländern erhältlich. 
 
Weitere Informationen zum Unternehmen und zu G Data Security-Lösungen finden Sie 
unter http://www.gdata.de . 
 
(Ende) 
 
Aussender: G Data Software AG 
Ansprechpartner: Thorsten Urbanski 
Tel.: +49-234-9762-239 
E-Mail: Thorsten.Urbanski@gdata.de 
 
Quelle: http://pressetext.com/news/100209028/ 
Fotos: http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=100209028 
 
© pressetext Nachrichtenagentur GmbH http://www.pressetext.com - Die 
inhaltliche Verantwortung für redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei 
pressetext, für Pressemitteilungen (pts) beim jeweiligen Aussender. Weitere 
Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter 
info@pressetext.com oder Tel. +43-1-81140-300. 
 
 

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February 09, 2010 08:00 ET (13:00 GMT)


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