"Vor allem in China und Deutschland konnten wir ordentliche Geschäftserfolge erzielen. In Europa, dem Mittleren Osten (gemeint ist der Nahe Osten) und in Afrika scheint die Talsohle durchschritten", jubelt Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG, bei der Vorstellung der Drittquartalsergebnisse, um hinzuzufügen: "Da die Druckereien weltweit generell mit Investitionen immer noch zurückhaltend sind, ist eine deutliche Erholung aktuell noch nicht zu erkennen." Mit der Weltwirtschaftskrise muss vorab wohl ein Grund für künftige Misserfolge angeführt werden, von einem Vorstandschef, dessen Prognosen sich in den vergangenen Jahren regelmäßig als Wunschträume erwiesen haben, die im Druckwerk der Realität plattgewalzt worden sind.
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