DJ MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)
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FEIERTAGSHINWEIS
DONNERSTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Staatsgründung" geschlossen.
TAGESTHEMA
Die Auftragseingänge der japanischen Maschinenbauunternehmen sind im Dezember 2009 in der Kernberechnung (ohne Berücksichtigung von Kraftwerksanlagen und Schiffbau) sprunghaft gestiegen. Gegenüber dem Vormonat wurde ein Anstieg von 20,1% verzeichnet, nach einem Minus von 11,3% im Vormonat. Analysten hatten mit einem Plus von 8,4% gerechnet.
AUSBLICK KONJUNKTUR
- US
14:30 Handelsbilanz Dezember
PROGNOSE: -36,80 Mrd USD
zuvor: -36,40 Mrd USD
16:30 DoE, Rohöllagerbestände (Woche)
PROGNOSE: +1,40 Mio Barrel
zuvor: +2,32 Mio Barrel
20:00 Haushaltssaldo Januar
PROGNOSE: -46,00 Mrd USD
zuvor: -91,85 Mrd USD
MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR
KONJUNKTUR CHINA
Die chinesischen Exporte haben zu Jahresbeginn nicht ganz so deutlich zugelegt wie erwartet. Die Ausfuhren erhöhten sich um 21,0% gegenüber dem Vorjahr. Ökonomen mit einem stärkeren Plus von 28,5% gerechnet.
INFLATION JAPAN
Der Rückgang der japanischen Großhandelspreise binnen Jahresfrist hat sich im Januar weiter abgeschwächt. Die Preise lagen um 2,1% unter Vorjahresniveau. Im Dezember waren die Großhandelspreise noch um 3,9% gefallen.
KONJUNKTUR INDONESIEN
Das Wachstum der indonesischen Wirtschaft hat sich im vierten Quartal stärker als erwartet beschleunigt. Das BIP erhöhte sich um 5,4% zum Vorjahr, während der Zuwachs im dritten Jahresviertel 4,2% betragen hatte.
BHP BILLITON
hat im ersten Halbjahr seinen Gewinn mehr als verdoppelt, sich aber für das Gesamtjahr weiterhin vorsichtig gezeigt. Im ersten Halbjahr übertraf der Konzern die Erwartungen.
MÄRKTE AKTUELL (7.35 Uhr)
INDIZES
INDEX Stand +/- % S&P-500-Future 1.064 -0,2 Nasdaq-Future 1.752 0,0 Nikkei-225 9.964 0,3 Hang-Seng-Index 19.783 0,0 Shanghai-Composite 2.969 0,7 Kospi 1.570 -0,0
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % (ggü 0.00 Uhr) EUR/USD 1,3759 -0,3% EUR/JPY 123,3040 -0,5% EUR/CHF 1,4670 -0,1% USD/JPY 89,6420 -0,2% USD/CHF 1,0664 0,2% GBP/USD 1,5676 -0,2% EUR/GBP 0,8776 -0,1%
ÖLPREIS (NYMEX LIGHT SWEET)
aktuell Vortag New York USD 73,33 73,75
Der Ölpreis hat im Gefolge der Aktienmärkte seinen Anstieg fortgesetzt. An der Nymex stieg der nächstfällige März-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI um 2,6% bzw 1,86 USD auf 73,75 USD. Unterstützung erhielt der Ölpreis auch von den Meteorologen, die für den Nordosten und die Mittelatlantikstaaten der USA einen Schneesturm ankündigten. Beobachter rechnen mit einem steigenden Heizölverbrauch infolge des Sturms.
AKTIEN TOKIO (SCHLUSS)
Etwas fester - Der Markt ist den postitiven US-Vorgaben gefolgt. Der Nikkei war zwischenzeitlich bis auf 10.050 Punkte gestiegen, hat seine Gewinne gegen Ende der Sitzung aber teilweise wieder abgegeben. Marktteilnehmer erklärten dies mit Positionsglattstellungen vor der Feiertagsunterbrechung. Nissan legten um 1,6% zu nachdem der Automobilhersteller mit seinem Netto-Quartalsgewinn positiv überrascht hatte.
AKTIEN CHINA (MITTAGS)
Uneinheitlich - Während die Börse in Schanghai den günstigen US-Vorgaben folgt und Freundlich notiert, verbucht die Börse in Hongkong leichte Abgaben. In der zweiten Sitzungshälfte könnten die Schanghaier Kurse ihre Gewinne aber teilweise abgeben, heißt es. Die wenige Minuten vor der Mittagspause veröffentlichten Exportdaten für Januar hätten etwas enttäuscht. Die Aktien von Minenbetreibern zeigen sich dank höherer Metallpreise besonders fest. Zu den meistgehandelten Titeln zählen aber China Pacific Insurance, die um 2,8% steigen. China Shenhua Energy legen um 1,2% zu.
AKTIEN SEOUL (SCHLUSS)
Wenig verändert - Die Kurse bewegten sich bei dünnen Umsätzen in einer engen Spanne. Der südkoreanische Leitindex zeigte sich gefangen von Aufschlägen im Banken- und Rohstoffsektor und Abgaben im Technologie- und Automobilsektor. Insbesondere ausländische Investoren wurden für die Verluste bei den zuletzt genannten Branchenaktien verantwortlich gemacht. Im Finanzsektor schlossen KB Financial und Woori Finance sehr fest. Woori Finance legte nach Handelsschluss Viertquartalszahlen vor. Unter den Rohstoffwerten zogen Hyundai Steel um 1,4% an. Samsung Electronics büßten dagegen 0,7% und Hyundai Motor 1,3% ein.
RÜCKBLICK US-MÄRKTE
US-NACHBÖRSE
Walt Disney waren im nachbörslichen US-Handel etwas gesucht, nachdem das Unternehmen mit seinen Quartalszahlen nach der Sclussglocke die Erwartungen übertroffen hatte. Der Unterhaltungskonzern verdiente im ersten Quartal 844 (Vj 845) Mio USD bzw 0,44 (0,45) USD je Aktie, der Umsatz stieg um 1,5% auf 9,74 Mrd USD. Analysten hatten die Erlöse auf 9,65 Mrd USD und das Ergebnis je Aktie auf 0,38 USD geschätzt. Die Disney-Aktie stieg bis 19.59 Uhr Ortszeit um 0,2%. Micron gaben bis 19.59 Uhr Ortszeit um 0,2% nach, nachdem der Halbleiterkonzern mitgeteilt hatte, für 1,27 Mrd USD Numonyx zu erwerben. Verkäufer sind Intel, STMicro und Francisco Partners. Intel notierten nachbörslich praktisch unverändert.
NYSE-ECKDATEN
Vortag Umsatz (Aktien) 1,24 Mrd 1,09 Mrd Gewinner 2.398 Verlierer 667 Unverändert 85
INDIZES
DJIA 10.059 +1,5% S&P-500 1.071 +1,3% Nasdaq-Comp 2.151 +1,2% Nasdaq-100 1.754 +1,1%
Sehr fest - Die Hoffnung auf Hilfe zur Bewältigung der griechischen Schuldenkrise bescherte Wall Street kräftige Kursgewinne. Angeführt von Caterpillar, Boeing und Coca-Cola eroberte der Dow-Jones-Index (DJIA) die Marke von 10.000 Punkten zurück. Caterpillar stiegen nach der Hochstufung durch Morgan Stanley um 5,4%. Coca-Cola gewannen nach der Veröffentlichung überzeugender Quartalszahlen 2,6%. Boeing legten um 3,2% zu. Weniger gut liefen Bankenwerte, nachdem die Ratingagentur S&P die Ausblicke für die Bank of America und die Citigroup auf "negativ" zurückgestuft hatte. Bank of America fielen um 0,1%. Citigroup stiegen um 1,0%. Der Rohstoffsektor profitierte von der Erholung der Gold- und Ölpreise. Alcoa gewannen 1,7% und Chevron ebenfalls 1,7%.
TREASURYS
Änderung Rendite 10-Jährige 97-27/32 -20/32 3,64% 30-Jährige 96-24/32 -1-7/32 4,57%
Schwach - Eine enttäuschende Anleiheauktion und die Erwartung, dass Griechenland bei der Lösung seiner Finanzkrise unterstützt wird, haben den US-Anleihemarkt am Dienstag belastet. Das US-Finanzministerium verkaufte am Berichtstag dreijährige Notes im Volumen von 40 Mrd USD. Die Auktion stieß jedoch auf vergleichsweise geringes Interesse, was Beobachter mit den sehr festen Aktienmärkten erklärten.
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February 10, 2010 01:38 ET (06:38 GMT)
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