Die Beinahe-Pleite Griechenlands hält Anleger nun schon seit Tagen und Wochen in Atem. Steht das Land tatsächlich vor dem Kollaps, muss es gar die Währungsunion verlassen und damit den Euro aufgeben? Wohl kaum meint Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank. "Der Austritt eines Mitgliedsstaates aus der EWU ist äußerst unwahrscheinlich", schrieb Bargel jüngst in einem Kommentar. Und weiter: "Das Alternativszenario eines Zahlungsausfalls des griechischen Staates bei Fortbestehen der Währungsunion ist ebenso unwahrscheinlich, da die systemischen Risiken eines solchen Szenarios nicht kalkulierbar sind." Friede, Freude, Eierkuchen? Nein, das Griechenland-Problem ist noch nicht gelöst. Immerhin aber zeichnet sich eine Lösung ab. Wird es dem DAX in der neuen Woche gelingen, das Thema hinten an zustellen? Schließlich stehen einige Unternehmenstermine auf der Agenda.
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