Die EU-Kommission hat die geplante
Zusammenarbeit des Softwareriesen Microsoft
Der Softwarekonzern und der Portalbetreiber hatten sich im Juli 2009 auf eine Kooperation im Bereich der Online-Suche geeinigt, um dem übermächtigen Gegner Google auf dem lukrativen Markt für Werbung Paroli zu bieten. Google dominiert in den meisten Ländern den Suchmaschinenmarkt deutlich. Aus diesem Grund urteilten die Kartellwächter der EU: "In der Sparte Internetsuche und Suchmaschinenwerbung wird der Zusammenschluss den Wettbewerb beleben, weil Microsoft dadurch gegenüber dem Marktführer Google an Gewicht gewinnt."
Nach früheren Angaben will Yahoo! statt seiner eigenen Technologie künftig Microsofts neue Suchmaschine Bing nutzen. Von den gemeinsamen Werbeeinnahmen bleiben dafür zunächst 88 Prozent bei Yahoo!. Die Vereinbarung läuft für zehn Jahre. Der Vorteil der Kooperation ist für beide Seiten eine größere Reichweite, die höhere Werbeerlöse bringt. Microsoft übernimmt zudem mindestens 400 Yahoo!-Mitarbeiter.
(Entscheidung der EU-Kommission im Internet: http://dpaq.de/ffmzd)/mt/DP/fn
ISIN US5949181045 US9843321061 US38259P5089
AXC0220 2010-02-18/17:21
