NEW YORK (dpa-AFX) Facebook-Chef Mark Zuckerberg lässt sich von seinen Kapitalgebern bei seinen Plänen für einen Börsengang nicht unter Druck setzen. "Wir sind ganz bestimmt nicht in Eile", zitiert das "Wall Street Journal" (Donnerstag) den Facebook-Gründer. Wenn man kein Kapital brauche, sei der Druck anders und die Motivation für einen Börsengang nicht die gleiche. Irgendwann aber führe kein Weg am Börsenparkett vorbei, räumte Zuckerberg ein: "Das ist der Vertrag, den wir mit unseren Investoren und unseren Mitarbeitern geschlossen haben."
Da Facebook mit seinen mehr als 400 Millionen Nutzern als eines der vielversprechendsten Internet-Unternehmen gilt, wird bereits seit längerem auf einen Börsengang spekuliert. Zuckerberg hatte einen solchen Schritt mehrfach nicht ausgeschlossen, um dem Unternehmen Geld für die weitere Entwicklung zu sichern. Bislang finanziert sich das von dem inzwischen 25-jährigen Mark Zuckerberg gegründete Unternehmen durch Kapitalgeber, die zusammen bereits mehr als 700 Millionen US-Dollar investiert haben.
Früheren Berichten zufolge ist bei einem Börsengang eine
Zwei-Klassen-Struktur geplant. Die bisherigen Anteilseigner, zu
denen auch der Software-Konzern Microsoft
ISIN US5949181045
AXC0019 2010-03-04/08:07

