Der Jenaer Medizintechnik-Anbieter Carl
Zeiss Meditec (CZM)
In den nächsten drei bis fünf Jahren rechnet CZM mit einer Erhöhung der EBIT Marge auf 15 Prozent. Auch mittelfristig will das Unternehmen schneller als der Markt wachsen und an der bisherigen Dividendenpolitik festhalten, bei der rund ein Drittel des jährlichen Gewinns ausgeschüttet wird.
BEDEUTUNG VON ASIEN SOLL STEIGEN
Im Geschäftsjahr 2008/2009 sei die asiatisch-pazifische Region mit einem Plus von 21,1 Prozent am stärksten gewachsen, sagte der Manager weiter. 26,2 Prozent des Gesamtumsatzes entfielen mittlerweile auf diesen Absatzmarkt - Tendenz steigend. "Ich gehe davon aus, dass wir in absehbarer Zeit also die angestrebte paritätische Drittelung der Umsatzverteilung auf unsere drei Absatzregionen erreichen werden." Während die Entwicklung in den EMEA-Staaten voraussichtlich stagniere, bleibe die Lage auf dem wichtigsten Absatzmarkt USA kurzfristig unsicher und uneinheitlich. Dies gelte zumindest so lange, bis die Gesundheitsreform auf den Weg gebracht sei. "Also müssen und werden wir uns auf die Emerging Markets konzentrieren", sagte er.
2008/2009 hatte die Umsatzentwicklung in der Region Asien/Pazifik die vergleichsweise schwächere Entwicklung in Europa und den USA ausgeglichen. Im ersten Quartal von Oktober bis Dezember wies Carl Zeiss Meditec einen zweistelligen Rückgang bei Umsatz und Ertrag aus. Die Erlöse sanken um 12,2 Prozent auf 156,2 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich um 13,1 Prozent auf 18,7 Millionen Euro./ep/stw/wiz
ISIN DE0005313704
AXC0076 2010-03-04/11:05
