Halle (ots) - Geophysiker rechnen damit, dass es nach dem Ausbruch des Eyjafjalla auf Island zu weitern Vulkanausbrüchen auf der Insel kommen kann, die Auswirkungen auf Europa haben könnten. Anfang des 19.Jahrhunderts sei nach dem Eyjafjalla der Nachbarvulkan Katla ausgebrochen. "Das könnte jetzt wieder passieren", sagte der Geophysiker Birger Lühr vom Geoforschungszentrum Potsdam der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagsausgabe). Der Katla liege auch unter einem Gletscher. Damit bestehe die Gefahr, dass es wieder zu Dampfexplosionen kommt, die die Vulkanasche wie jetzt in höhere Schichten der Atmosphäre schleudern. Am wahrscheinlichsten sei aber der Ausbruch des Vulkans Hekla, der seit 1970 pünktlich alle zehn Jahre Lava und Asche spuckt. Er liegt nur 50 Kilometer vom Vulkan Eyjafjalla entfernt.
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Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Jörg Biallas Telefon: 0345 565 4300
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