EMFIS.COM - Moskau 04.03.2010 (www.emfis.com) Die kroatische Regierungschefin Jandranka Kosor bekundete am Mittwoch, bei ihrem Treffen mit ihrem russischen Amtskollegen Wladimir Putin, Interesse ihres Landes beim South-Stream Projekt einzusteigen. Außerdem teilte Kosor mit, dass Zagreb bereit wäre, wieder am Projekt zum Bau der Pipeline "Druschba-Adria" teilzunehmen, die russisches Öl in die Region transportieren könnte. Kroatien hat am Dienstag in Moskau ein Abkommen über den Bau von Gaspipelines in Kroatien unterzeichnet. Damit werde der rechtliche Rahmen für die Teilnahme Kroatiens am russisch-italienischen Pipeline-Projekt South Stream geschaffen, erklärte die kroatische Regierungschefin. Putin lobte die Entscheidung Zagrebs.
An dem Projekt beteiligen sich bislang Russland, Italien, Österreich, Bulgarien, Ungarn, Griechenland, Serbien und Slowenien.
Die South-Stream Pipeline ist das Gegenstück zur North-Stream Pipeline der im Moment größten geplanten Erdgas Pipeline Europas. Während North-Stream Russland direkt mit Deutschland verbinden wird, soll die South-Stream Pipeline Österreich und Italien direkt mit Gas beliefern. Die Erdgas-Pipeline soll u. a. auf dem Grund des Schwarzen Meeres verlaufen und dabei die russische Hafenstadt Noworossijsk mit der bulgarischen Stadt Warna verbinden. Von Bulgarien aus soll South Stream auf je einem Strang nach Italien und Österreich weitergeführt werden. Die Durchleitungskapazität soll im Endausbau 47 Milliarden Kubikmeter im Jahr betragen. Partner des Joint Ventures sind Gazprom und der italienische Energieversorger Eni. Die Kosten werden auf mehr als 10 Milliarden Euro geschätzt.
An dem Projekt beteiligen sich bislang Russland, Italien, Österreich, Bulgarien, Ungarn, Griechenland, Serbien und Slowenien.
Die South-Stream Pipeline ist das Gegenstück zur North-Stream Pipeline der im Moment größten geplanten Erdgas Pipeline Europas. Während North-Stream Russland direkt mit Deutschland verbinden wird, soll die South-Stream Pipeline Österreich und Italien direkt mit Gas beliefern. Die Erdgas-Pipeline soll u. a. auf dem Grund des Schwarzen Meeres verlaufen und dabei die russische Hafenstadt Noworossijsk mit der bulgarischen Stadt Warna verbinden. Von Bulgarien aus soll South Stream auf je einem Strang nach Italien und Österreich weitergeführt werden. Die Durchleitungskapazität soll im Endausbau 47 Milliarden Kubikmeter im Jahr betragen. Partner des Joint Ventures sind Gazprom und der italienische Energieversorger Eni. Die Kosten werden auf mehr als 10 Milliarden Euro geschätzt.
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