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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

KREDITKLEMME - Wirtschaft und Banken fordern von der Bundesregierung weitere Instrumente zur Abwehr einer flächendeckenden Kreditklemme. Beim Krisengipfel mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und Spitzenvertretern der Wirtschafts- und Bankenverbände soll vor diesem Hintergrund morgen auch über staatliche Garantien für Kreditverbriefungen entschieden werden, heißt es aus dem Teilnehmerkreis. Es gehe darum, wie die Eigenkapitalseite der Banken entlastet werden kann. (Handelsblatt S. 12)

KURZARBEIT - Die EU-Finanzminister wollen in der kommenden Woche einen zügigen Ausstieg aus den in der Finanzkrise beschlossenen Hilfen zur Konjunkturförderung beraten. Nach einer Beschlussvorlage für den Finanzministerrat wären davon auch Initiativen zur Stützung des Arbeitsmarktes wie die deutsche Kurzarbeiterregelung betroffen. (FTD S. 9)

INTERNET - Die EU plant eine massive Verschärfung des Kampfes gegen Produktpiraterie und denkt dabei auch über Netzsperren und eine Haftungspflicht für Internetprovider nach. Dies geht aus einem vertraulichen Arbeitspapier des EU-Ministerrats hervor. (Handelsblatt S. 14)

US-BANKEN - Die US-Aufsichtsbehörden drängen ihre Banken, auf Dividendenerhöhungen und Aktienrückkäufe zu verzichten. Dieser Verzicht soll gelten, bis sich die politische und wirtschaftliche Unsicherheit rund um die Finanzbranche gelegt hat, heißt es. (FTD S. 15)

INSOLVENZEN - Unternehmenspleiten drohen in Deutschland vollends zu einem unkalkulierbaren Risiko für Gläubiger zu werden. Seit der Reform des Insolvenzrechts vor zehn Jahren hat sich die Dauer der Verfahren auf gut 48 Monate verdoppelt. Allein im vergangenen Jahr meldeten Gläubiger nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 85 Mrd EUR Forderungen gegen pleitegegangene Unternehmen an. (Handelsblatt S. 22)

IRAN - Die Geschäfte zwischen deutschen Firmen und dem Iran laufen ziemlich gut, weitgehend unbeeindruckt der Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und BGA-Präsident Anton Börner nach strengeren Sanktionen. Das ergab eine Umfrage unter großen deutschen Konzernen. Der Handel gehe nur leicht zurück. (Welt S. 12)

DJG/pi/kth 
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(END) Dow Jones Newswires

March 10, 2010 00:44 ET (05:44 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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