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11.03.2010 | 18:17
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DEVISEN/Euro zum Dollar kaum verändert - SNB bestätigt Zinsniveau

DJ DEVISEN/Euro zum Dollar kaum verändert - SNB bestätigt Zinsniveau

FRANKFURT (Dow Jones)--Kaum verändert zum Dollar tendiert der Euro am späten Donnerstagnachmittag weiter um die Marke von 1,3660 USD. Zwischenzeitlich war die Gemeinschaftswährung auf 1,3630 USD zurückgefallen, konnte sich jedoch relativ rasch wieder erholen.

Keine nachhaltige Wirkung ging von den US-Konjunkturdaten aus: Die Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung sind mit einem Rückgang von 6.000 auf 462.000 nahezu wie erwartet ausgefallen. Volkswirte hatten im Mittel ihrer Prognosen einen Rückgang um 9.000 binnen Wochenfrist gesehen. In der Vorwoche waren die Anträge um 28.000 auf 468.000 zurückgegangen. Die US-Handelsbilanz für Januar fiel dagegen besser als erwartet aus, das Defizit belief sich auf 37,29 Mrd USD, Volkswirte hatten ein Minus von 41 Mrd USD prognostiziert.

Bewegung in den Kurs des Schweizer Franken brachten die Aussagen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) am Nachmittag. Den Leitzins ließ die SNB unverändert bei 0,25%. Die SNB teilte ferner mit, sie wolle "einer übermäßigen Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro entschieden entgegenwirken". Zudem kündigte sie einen Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik an. "Die Inflationsprognose zeigt, dass die Preisstabilität in der kurzen Frist nicht gefährdet ist", erklärte die SNB, fügte aber hinzu: "Aus der Inflationsprognose geht hervor, dass die aktuelle expansive Geldpolitik nicht über den gesamten Prognosehorizont weitergeführt werden kann, ohne die mittel- und langfristige Preisstabilität zu gefährden." Für 2010 wird nunmehr eine durchschnittliche Teuerung von 0,7% (zuvor: 0,5%) erwartet.

Die am Morgen veröffentlichten Inflationsdaten aus China schürten daneben die Angst vor einer geldpolitischen Straffung. Im Februar stiegen die Lebenshaltungskosten um 2,7% gegenüber dem Vorjahr anstelle erwarteter 2,4%. Damit hat sich die Teuerung nach einem Plus von 1,5% im Januar deutlich beschleunigt. "Es ist vor allem die Sorge, dass die Chinesen wieder am 12., also Freitag, die Mindestreserve erhöhen", sagte ein Händler. Bereits die letzten beiden Male seien solche Entscheidungen an einem 12. des Monats bekanntgegeben worden. Da Chinas Notenbank keine festen Daten für solche Bekanntgaben habe, halte sich der Markt an so etwas fest.

Die Feinunze Gold wurde zum Londoner Nachmittags-Fixing mit 1.104,00 USD festgestellt nach einem Vormittag-Fixing von 1.106,00 USD.

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             Europa          Europa        Europa 
             (Do., 17.45)   (Do., 12.51)  (Do., 7.20) 
EUR/USD      1,3677          1,3655        1,3647 
USD/JPY       90,53           90,52         90,36 
EUR/JPY      123,81          123,68        123,32 
EUR/GBP      0,9086          0,9082        0,9111 
EUR/CHF      1,4625          1,4609        1,4611 
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March 11, 2010 11:47 ET (16:47 GMT)

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