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US-Konjunkturdaten (11.03.2010)

US-Konjunkturdaten

von Jochen Steffens

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der vorherigen Woche um 6.000 auf 462.000 Anträge gesunken. Analysten hatten mit 460.000 Anträgen gerechnet.

Wir stagnieren bei den Erstanträgen nach wie vor auf sehr, sehr hohem Niveau. Alle zwei Monate werden fast eine Millionen neue Anträge gestellt und das obwohl die Börsen eine doch deutliche Erholung der US-Wirtschaft vorweggenommen haben. Aber eine Erholung ohne den Arbeitsmarkt, kann das gut gehen?

Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im Januar von zuvor 39,9 Milliarden Dollar auf 37,3 Milliarden Dollar gesunken. Analysten hatten hingegen mit einem Defizitanstieg auf 41 Milliarden Dollar gerechnet.

Die Exporte fielen im Januar um 0,3 Prozent auf 142,7 Milliarden Dollar. Dies stellt den ersten Rückgang seit acht Monaten dar. Die Importe gingen um 1,7 Prozent auf 180 Milliarden Dollar zurück. Und dieser doch unerwartet deutliche Rückgang der Importe ist der Grund, warum das Handelsbilanzdefizit weiter sinkt. Interessant ist, dass sich das Handelsbilanzdefizit zu China von zuvor 20,57 Milliarden Dollar auf nunmehr 18,3 Milliarden Dollar verringert hat. Auch hier ist ein deutlicher Rückgang der Importe zu erkennen.

Sharewise Sentiment

von Jochen Steffens

Sehr interessant ist, dass trotz weiter steigender Kurse die Stimmung bearisher wird. So sank der Prozentsatz der Bullen von zuvor 59 % auf nunmehr 56 %. Offensichtlich trauen viele Anleger dem aktuellen Anstieg der Kurse nicht. Das muss eigentlich bullish gewertet werden, erklärt aber, warum zurzeit die Umsätze zurückgehen. Sollte die Bullenquote bei steigenden oder stagnierenden Kursen unter die 50 % Marke fallen, wäre das ein schon fast klares bullishes Signal.

Hier können Sie übrigens bei der Community "Sharewise.com" Mitglied werden, mit einer persönlichen Einladung von Jochen Steffens

© 2010 Börse-Intern
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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