US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der vorherigen Woche um 6.000 auf 462.000 Anträge gesunken. Analysten hatten mit 460.000 Anträgen gerechnet.

Wir stagnieren bei den Erstanträgen nach wie vor auf sehr, sehr hohem Niveau. Alle zwei Monate werden fast eine Millionen neue Anträge gestellt und das obwohl die Börsen eine doch deutliche Erholung der US-Wirtschaft vorweggenommen haben. Aber eine Erholung ohne den Arbeitsmarkt, kann das gut gehen?
Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im Januar von zuvor 39,9 Milliarden Dollar auf 37,3 Milliarden Dollar gesunken. Analysten hatten hingegen mit einem Defizitanstieg auf 41 Milliarden Dollar gerechnet.
Die Exporte fielen im Januar um 0,3 Prozent auf 142,7 Milliarden Dollar. Dies stellt den ersten Rückgang seit acht Monaten dar. Die Importe gingen um 1,7 Prozent auf 180 Milliarden Dollar zurück. Und dieser doch unerwartet deutliche Rückgang der Importe ist der Grund, warum das Handelsbilanzdefizit weiter sinkt. Interessant ist, dass sich das Handelsbilanzdefizit zu China von zuvor 20,57 Milliarden Dollar auf nunmehr 18,3 Milliarden Dollar verringert hat. Auch hier ist ein deutlicher Rückgang der Importe zu erkennen.
Sharewise Sentiment
von Jochen Steffens

Sehr interessant ist, dass trotz weiter steigender Kurse die Stimmung bearisher wird. So sank der Prozentsatz der Bullen von zuvor 59 % auf nunmehr 56 %. Offensichtlich trauen viele Anleger dem aktuellen Anstieg der Kurse nicht. Das muss eigentlich bullish gewertet werden, erklärt aber, warum zurzeit die Umsätze zurückgehen. Sollte die Bullenquote bei steigenden oder stagnierenden Kursen unter die 50 % Marke fallen, wäre das ein schon fast klares bullishes Signal.
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