New York (BoerseGo.de) - In den USA sind die Verkäufe gebrauchter Häuser im April um 7,6 Prozent auf saisonbereinigt angepasst 5,77 Millionen gestiegen. Dies berichtete der Branchenverband für Immobilienmakler. Der Konsens sieht einen Anstieg auf 5,65 Millionen vor.
Die Bestände an unverkauften Häusern legten um 11,5 Prozent auf 4,04 Millionen zu. Der mittlere Verkaufspreis ist auf Jahressicht um 4 Prozent auf 173.100 Dollar gestiegen.
Gemäß dem Chefökonom des Immobilien-Branchenverbands Lawrence Yun ist die Erholung vor allem auf die Steueranreize für erstmalige Hauskäufer zurückzuführen. Das Anreizprogramm läuft jedoch im Juni aus. Erstmalige Käufer nahmen im April am Gesamtabsatz einen Anteil von 49 Prozent ein. Der deutliche Anstieg der Lagerbestände stelle eine unerwünschte Entwicklung dar. Daraus ergebe sich das Signal, dass die Preise über die die nächsten ein bis zwei Jahre kaum weiter steigen. Yun ist sich über die Ursache für den Lagerbestandsanstieg nicht im klaren. Möglicherweise hätten Investoren wegen deren Liquiditätsbedarf Immobilien auf den Markt geworfen.
