Neben den Beschäftigten wollen sich auch die Vermieter an der Sanierung der insolventen Warenhauskette Karstadt beteiligen. Sowohl der Hauptvermieter Highstreet als auch der Oppenheim-Esch-Fonds hätten ihre Bereitschaft dazu signalisiert, bestätigte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg am Montag einen Bericht der Zeitung "Die Welt" (Montagausgabe).
Zu den Zeichnern des Oppenheim-Esch-Fonds, der vier Karstadt-
Häuser besitzt, gehört auch der ehemalige Arcandor-Chef
Die Sanierungsbeiträge sind Teil eines Insolvenzplans, den Görg in dieser Woche beim Essener Amtsgericht vorlegen will. Vorgesehen ist auch die Schließung von 13 Filialen. Nach der Vorlage beim Amtsgericht sollen die Karstadt-Gläubiger in einer weiteren Versammlung über den Plan abstimmen, der ein Überleben der Warenhauskette sichern soll. Nach den Plänen des Insolvenzverwalters soll die Warenhauskette mit 120 Filialen als Ganzes an einen Investor verkauft werden. Spätestens bis zur Jahresmitte soll ein Käufer gefunden werden./uk/DP/stw
ISIN DE0006275001
AXC0102 2010-03-15/14:34
