Stuttgart (BoerseGo.de) - Der Sportwagenhersteller Porsche bleibt der profitabelste Autobauer der Welt. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 sei eine zweistellige Umsatzrendite erzielt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Bei einem Umsatzplus von 3,7 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro betrug das operative Ergebnis 329 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 871 Millionen Euro. Der Absatz ging um 1,7 Prozent auf 33.670 Fahrzeuge zurück.
Für das Geschäftsjahr 2009/10 erwartet Porsche einen Verlust im niedrigen einstelligen Milliardenbereich. Für die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres werde eine Belastung des Ergebnisses erwartet, weil die Gesellschaft nicht an der von der Volkswagen AG geplanten Kapitalerhöhung teilnehmen wird, erläuterte der Vorstand. Die Verwässerung des Kapitalanteils der Porsche SE an der Volkswagen AG und die daraus resultierende Ergebnisbelastung hänge von der noch festzulegenden Ausgestaltung der Kapitalerhöhung ab und werde durch die Anzahl der neu ausgegebenen Volkswagen-Vorzugsaktien sowie deren Ausgabekurs beeinflusst.
Über die Porsche Zwischenholding GmbH hat sich die Volkswagen AG im Wege einer Kapitalerhöhung mit 49,9 Prozent an der Porsche AG beteiligt. Die liquiden Mittel von 3,9 Milliarden Euro, die der Porsche SE in diesem Zusammenhang zugeflossen sind, wurden im Wesentlichen zur Schuldentilgung eingesetzt. Die Nettoverschuldung der Porsche SE - ohne Berücksichtigung des Porsche Zwischenholding GmbH Konzerns und des Volkswagen-Konzerns - verringerte sich dadurch zum 31. Januar 2010 auf 6,1 Milliarden Euro.
Für das Geschäftsjahr 2009/10 erwartet Porsche einen Verlust im niedrigen einstelligen Milliardenbereich. Für die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres werde eine Belastung des Ergebnisses erwartet, weil die Gesellschaft nicht an der von der Volkswagen AG geplanten Kapitalerhöhung teilnehmen wird, erläuterte der Vorstand. Die Verwässerung des Kapitalanteils der Porsche SE an der Volkswagen AG und die daraus resultierende Ergebnisbelastung hänge von der noch festzulegenden Ausgestaltung der Kapitalerhöhung ab und werde durch die Anzahl der neu ausgegebenen Volkswagen-Vorzugsaktien sowie deren Ausgabekurs beeinflusst.
Über die Porsche Zwischenholding GmbH hat sich die Volkswagen AG im Wege einer Kapitalerhöhung mit 49,9 Prozent an der Porsche AG beteiligt. Die liquiden Mittel von 3,9 Milliarden Euro, die der Porsche SE in diesem Zusammenhang zugeflossen sind, wurden im Wesentlichen zur Schuldentilgung eingesetzt. Die Nettoverschuldung der Porsche SE - ohne Berücksichtigung des Porsche Zwischenholding GmbH Konzerns und des Volkswagen-Konzerns - verringerte sich dadurch zum 31. Januar 2010 auf 6,1 Milliarden Euro.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Gansneder Thomas, Redakteur)
© 2010 BörseGo
