DJ Aktien Wien schließen fester - Bankwerte von UniCredit beflügelt
WIEN (Dow Jones)--Die Börse in Wien hat am Mittwoch die höchsten Indexstände seit zwei Monaten verzeichnet und letztlich fester geschlossen. Angetrieben wurden die Kurse vor allem von einer optimistischeren Einschätzung der Konjunktur durch die US-Notenbank und die Aussicht auf weiterhin historisch niedrige Zinsen in den USA. Daneben sorgte auch der Verfallstermin an den Aktienoptions- und Terminmärkten am Freitag für technischen Rückenwind. Der ATX stieg um 1,1% bzw 29 Punkte auf 2.609. Der ATX-Prime-Index, in dem 47 Titel gelistet sind, legte um 1,3% bzw 16 Zähler auf 1.220 zu. Umgesetzt wurden 6,05 (Vortag: 5,05) Mio Stück.
Gesucht waren unter anderem Bankenwerte, gestützt von den positiv aufgenommenen Geschäftszahlen des UniCredit und ihrer Tochter Bank Austria. Der hohe Zinsüberschuss im vierten Quartal habe auch für Käufe bei Erste Group und Raiffeisen gesorgt, sagte ein Händler. "Diese Häuser haben ähnlich wie der UniCredit ein überproportional hohes Engagement in den mittel- und osteuropäischen Märkten", so der Händler weiter. Hinzu komme, dass Forint, Zloty und Tschechische Krone in den vergangenen Wochen zum Euro kräftig aufgewertet hätten. Erste Bank verteuerten sich um 1,42% auf 30,72 EUR und Raiffeisen International gar um 5,2% auf 36,30 EUR.
Mayr-Melnhof gewannen 1,4% auf 69,19 EUR. Der Karton- und Verpackungshersteller hat dank Kosteneinsparungen eine rückläufige Nachfrage kompensiert. Der Jahresüberschuss stieg 2009 um 0,5% auf 97,4 Mio EUR. Zumtobel fielen dagegen um 0,6% auf 15,40 EUR. Die Erste Group Bank hatte die Aktie auf "Halten" von "Akkumulieren" abgestuft.
DJG/flf
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March 17, 2010 13:03 ET (17:03 GMT)
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