Wegbrechende Aufträge und noch immer kein
Exportvertrag für den Kampfjet Rafale: Der erfolgsverwöhnte
französische Flugzeugbauer Dassault Aviation
Weil Kunden Dutzende Falcon-Jets abbestellten, rutschte das Auftragsvolumen für 2009 mit 1,32 Milliarden Euro ins Minus. Auch die Bestellung des französischen Militärs über 60 Rafale-Kampfjets konnte die Order-Stornierungen nicht wettmachen. Dennoch will Dassault für das vergangene Jahr eine Dividende in Höhe von 8,80 Euro pro Aktie auszahlen lassen. Konkrete Prognosen über die Geschäftsentwicklung 2010 machte der Flugzeugbauer jedoch nicht.
EADS MIT 46,32% BETEILIGT - ABER OHNE EINFLUSS
Dassault Aviation war seit der Gründung 1936 stets rentabel und hat noch im Krisenjahr 2008 eine Nettorendite von zehn Prozent eingeflogen. Die weltweit erfolgreiche Falcon trug damals 62 Prozent zum Umsatz von 3,75 Milliarden Euro bei. Anders als die Mirage konnte Dassault sein jüngstes Kampfflugzeug Rafale bisher nicht im Ausland verkaufen.
Die Familie Dassault hält an dem Flugzeugbauer 50,55 Prozent.
Der Flugtechnikkonzern EADS
ISIN FR0000121725 NL0000235190
AXC0225 2010-03-17/20:34
