DJ DER AKTIONÄR Online Tipp des Tages: Envio - Vorsicht Überraschung!
Der Entsorgungsspezialist Envio (WKN A0N 4P1) wird in Kürze die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen. Nach Informationen des AKTIONÄRS dürfte das Unternehmen nicht nur die eigenen, sondern auch die Ziele der Analysten weit übertroffen haben. Die Envio AG ist ein Full-Service-Anbieter im Bereich Umweltdienstleistungen. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Dekontaminierung, Verwertung und Entsorgung PCB-haltiger Transformatoren. Auf diesem Gebiet zählt die Gesellschaft, 2004 im Rahmen eines Management-Buy-Out aus dem ABB Konzern entstanden, zu den führenden Anbietern weltweit. 2009 weit über Prognosen Für das abgelaufene Geschäftsjahr hat Envio einen Umsatz von 12,0 Millionen Euro sowie ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 2,4 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Analysten von First Berlin rechnen mit Erlösen von 12,7 Millionen beziehungsweise 2,6 Millionen Euro. Wie DER AKTIONÄR aus unternehmensnahen Kreisen in Erfahrung bringen konnte, dürfte der Konzern einen Umsatz von rund 16 Millionen Euro erzielt haben. Operativ soll Envio rund drei Millionen Euro verdient haben. Beide Zahlen würden weit über den Schätzungen liegen. Besonders die Entsorgungsanlage in Korea, die am 1. Juli 2009 in Betrieb ging, steuere maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. 2010 konservativ geplant Für das Jahr 2010 hatte Envio Anfang Februar einen Umsatz zwischen 17,5 und 21,0 Millionen Euro sowie ein EBIT in Höhe von 4,4 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Angesichts der erfolgreichen Entwicklung in den letzten Monaten erscheint diese Guidance als sehr konservativ. Unterstellt man einen Umsatz von 21 bis 22 Millionen Euro sowie eine Bruttomarge von 25 Prozent - wie sie Envio für 2010 anstrebt -, dürfte ein EBIT zwischen 5,25 und 5,50 Millionen Euro herausspringen. Bei einer Steuerquote von 30 Prozent und rund 7,7 Millionen Aktien ergäbe sich ein Gewinn zwischen 48 und 50 Cent pro Aktie. Deutlich unterbewertet Ein daraus resultierendes KGV um die 9 ist bei den wahrscheinlichen Wachstumsraten deutlich zu niedrig. Fairer wäre ein KGV um 12, woraus sich ein Kursziel zwischen 5,76 und 6,00 Euro ableiten würde. Aus technischer Sicht dürfte die Aktie bald den Widerstand bei 4,15 Euro überwinden und neues Potenzial bis 4,65 Euro eröffnen. Mittelfristig dürfte der Kurs an den Widerstand bei 5,60 Euro heranlaufen. Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet unter www.deraktionaer.de +++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++
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March 18, 2010 07:49 ET (11:49 GMT)
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