Die Unicredit-Tochter
Unterm Strich verdiente die Bank im vergangenen Jahr 884 Millionen Euro nach einem Verlust von 649 Millionen Euro 2008. Weiter zu kämpfen hat die HVB mit dem schwachen Privatkundengeschäft. Die Sparte trug mit einem deutlich geschrumpften Vorsteuerergebnis von 29 Millionen Euro (208 Millionen Euro) kaum zum Gewinn (1,26 Milliarden Euro auf Vorsteuerbasis) bei.
Auch wenn Weimer in dieser Sparte mit rund 600 Filialen und etwa drei Millionen Kunden keine "Quantensprünge" erwarte, wolle die Bank daran festhalten. "Das dieselt vor sich hin, aber es stabilisiert meine Bank", sagte Weimer. Pläne für einen weiteren Personalabbau gebe es nicht. Die HVB hat im vergangenen Jahr die Streichung von insgesamt rund 2500 Stellen angekündigt. Dies werde Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Spekulationen, die HVB sei an einer Übernahme des deutschen
Privatkundengeschäfts der schwedischen SEB
Dank der guten Geschäfte im Investmentbanking bekommen die Investmentbanker der HVB, die seit Dezember unter dem Namen Unicredit Bank AG firmiert, nach einer Nullrunde 2008 wieder Boni, zur Höhe machte Weimer keine Angaben. "2009 haben die Damen und Herren stark gearbeitet. Es wäre nicht gerechtfertigt, keinen Bonus zu bezahlen."
(Geschäftsbericht zum Download als pdf: http://dpaq.de/v2B4Z)/sbr/DP/tw
ISIN IT0000064854
AXC0138 2010-03-18/14:26
