Zürich (ots) - Am 18. März 2010 hat sich eine Delegation des
Arbeitnehmerverbandes Angestellte Schweiz und der Gewerkschaft Syna
mit Vertretern der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des
Kantons Basellandschaft getroffen. Dort wurde den Behördenvertretern
die gemeinsame Strategie der Arbeitnehmerorganisationen in Sachen
Clariant präsentiert und folgende Forderungen gestellt:
>Sollte es tatsächlich zu den angekündigten Entlassungen kommen,
so müssen die Behörden zweckmässige Rahmenbedingungen schaffen, um
die Entstehung des geplanten Industrieparks auf dem Clariant-Gelände
nachhaltig zu fördern
>Von Entlassungen betroffene Personen müssen einen
unbürokratischen, schnellen und reibungslosen Zugang zu den
Dienstleistungen der öffentlichen Hand erhalten
Oberstes Ziel: Keine Entlassungen in die Arbeitslosigkeit
Auch gegenüber den Behörden machten die Angestellten Schweiz und
Syna klar, dass alles unternommen werden muss, damit keine
Clariant-Angestellten in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. "Die
verbleibende Zeit bis zu den ersten Kündigungen muss jetzt effizient
genutzt werden, um die Betroffenen fit für einen neuen Job zu
machen", so Michael Lutz von den Angestellten Schweiz. Und Franco
Basciani von der Gewerkschaft Syna ergänzt: "Wir erwarten von den
Behörden und der Clariant nun positive Signale in Richtung Erhalt der
Arbeitsplätze in unserer Region."
Angestelltenverbände haben klare Strategie
Nachdem Clariant am 16. Februar 2010 bekannt gegeben hat, dass sie
in Muttenz rund 400 Arbeitsplätze streichen will, hat die
betriebsinterne Angestelltenvertretung ein umfassendes
Strategiepapier mit 13 konkreten Forderungen erarbeitet und dieses
bei der Geschäftsleitung eingereicht. Unterstützt wurde die
Angestelltenvertretung, welche rund zwei Drittel der
Clariant-Mitarbeitenden vertritt, von den beiden externen
Organisationen Syna und Angestellte Schweiz.
Das erwähnte Strategiepapier "Zukunftsperspektive 2010 - 2012" ist
auf Anfrage erhältlich.
Kontakt:
Michael Lutz, Regionalsekretär Chemie/Pharma Angestellte Schweiz,
Mobile 079 798 68 41
Franco Basciani, Regionalsekretär Syna Nordwestschweiz, Mobile 079
379 80 20
Die Angestellten Schweiz sind die stärkste Arbeitnehmerorganisation
der Branchen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) und
Chemie/Pharma. Rund 22'600 Angestellte sind Mitglied. Angestellte
Schweiz entstand aus dem Zusammenschluss der beiden Verbände
Angestellte Schweiz VSAM (MEM, gegründet 1918) und VSAC (Chemie,
gegründet 1993).
Syna ist die erste Allbranchengewerkschaft der Schweiz und hat rund
65'000 Mitglieder. Sie ist eine interprofessionelle,
gesamtschweizerisch tätige und parteipolitisch unabhängige
Arbeitnehmerorganisation. Ihrer Arbeit liegen Demokratie, eine
christliche Sozialethik und faire Sozialpartnerschaften zugrunde.
Ferner ist die Syna Sozialpartnerin des regionalen
Gesamtarbeitsvertrages in der chemischen Industrie der
Nordwestschweiz.
Arbeitnehmerverbandes Angestellte Schweiz und der Gewerkschaft Syna
mit Vertretern der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des
Kantons Basellandschaft getroffen. Dort wurde den Behördenvertretern
die gemeinsame Strategie der Arbeitnehmerorganisationen in Sachen
Clariant präsentiert und folgende Forderungen gestellt:
>Sollte es tatsächlich zu den angekündigten Entlassungen kommen,
so müssen die Behörden zweckmässige Rahmenbedingungen schaffen, um
die Entstehung des geplanten Industrieparks auf dem Clariant-Gelände
nachhaltig zu fördern
>Von Entlassungen betroffene Personen müssen einen
unbürokratischen, schnellen und reibungslosen Zugang zu den
Dienstleistungen der öffentlichen Hand erhalten
Oberstes Ziel: Keine Entlassungen in die Arbeitslosigkeit
Auch gegenüber den Behörden machten die Angestellten Schweiz und
Syna klar, dass alles unternommen werden muss, damit keine
Clariant-Angestellten in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. "Die
verbleibende Zeit bis zu den ersten Kündigungen muss jetzt effizient
genutzt werden, um die Betroffenen fit für einen neuen Job zu
machen", so Michael Lutz von den Angestellten Schweiz. Und Franco
Basciani von der Gewerkschaft Syna ergänzt: "Wir erwarten von den
Behörden und der Clariant nun positive Signale in Richtung Erhalt der
Arbeitsplätze in unserer Region."
Angestelltenverbände haben klare Strategie
Nachdem Clariant am 16. Februar 2010 bekannt gegeben hat, dass sie
in Muttenz rund 400 Arbeitsplätze streichen will, hat die
betriebsinterne Angestelltenvertretung ein umfassendes
Strategiepapier mit 13 konkreten Forderungen erarbeitet und dieses
bei der Geschäftsleitung eingereicht. Unterstützt wurde die
Angestelltenvertretung, welche rund zwei Drittel der
Clariant-Mitarbeitenden vertritt, von den beiden externen
Organisationen Syna und Angestellte Schweiz.
Das erwähnte Strategiepapier "Zukunftsperspektive 2010 - 2012" ist
auf Anfrage erhältlich.
Kontakt:
Michael Lutz, Regionalsekretär Chemie/Pharma Angestellte Schweiz,
Mobile 079 798 68 41
Franco Basciani, Regionalsekretär Syna Nordwestschweiz, Mobile 079
379 80 20
Die Angestellten Schweiz sind die stärkste Arbeitnehmerorganisation
der Branchen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) und
Chemie/Pharma. Rund 22'600 Angestellte sind Mitglied. Angestellte
Schweiz entstand aus dem Zusammenschluss der beiden Verbände
Angestellte Schweiz VSAM (MEM, gegründet 1918) und VSAC (Chemie,
gegründet 1993).
Syna ist die erste Allbranchengewerkschaft der Schweiz und hat rund
65'000 Mitglieder. Sie ist eine interprofessionelle,
gesamtschweizerisch tätige und parteipolitisch unabhängige
Arbeitnehmerorganisation. Ihrer Arbeit liegen Demokratie, eine
christliche Sozialethik und faire Sozialpartnerschaften zugrunde.
Ferner ist die Syna Sozialpartnerin des regionalen
Gesamtarbeitsvertrages in der chemischen Industrie der
Nordwestschweiz.
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