Berlin (ots) - Berlin - CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich hat sich für rasche Steuersenkungen ausgesprochen. "Das, was man machen kann, muss man schnell machen", sagte er im Interview mit dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Gerade in der Krise benötigen wir jeden Wachstumsimpuls", sagte er. Friedrich verlangte ein "Gesamtkonzept, das in verantwortbaren Schritten realisiert wird". Ausgabenkürzungen zur Gegenfinanzierung der Steuerreform hält der CSU-Politiker nicht für notwendig. "Wenn es uns dabei gelingt, für das kommende Jahr die Ausgaben einzufrieren, dann wäre das bereits ein ausreichender Schritt, um die Entlastungen gegen zu finanzieren, da ja die Steuereinnahmen nominal ansteigen", sagte Friedrich. Ganz konkret könne man über die künftige Haushaltssituation frühestens nach der Steuerschätzung Anfang Mai sprechen.
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