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ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

DJ ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

Fitch: Banken aus Griechenland, Irland nutzen EZB-Liquidität stark

Die von der Europäischen Zentralbank (EZB) angebotenen Möglichkeiten der Liquiditätsversorgung werden von den Banken des Euroraums nach Erkenntnissen der Ratingagentur Fitch regional unterschiedlich stark genutzt. Wie Fitch am Dienstag mitteilte, nutzen vor allem Banken aus Griechenland und Irland die EZB-Liquidität stärker als in den Vorjahren. In einem geringeren Umfang gelte das auch für Banken aus Spanien und den Niederlanden.

Dt Börse sieht keinen Grund für Änderung von Geschäftsmodell

Die Deutsche Börse AG sieht keinen Grund, ihr bisheriges Geschäftsmodell zu ändern. Der Börsenplatzbetreiber merke vielmehr, dass andere Unternehmen das Geschäftsmodell verwenden wollten, sagte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer am Donnerstag in Frankfurt. Die Deutsche Börse setze weiterhin auf organisches Wachstum. Prüfe jedoch Zukäufe, wenn sie strategisch passten. Zukäufe seien eine Ergänzung zu organischem Wachstum, sagte Pottmeyer.

ver.di erwartet von Lufthansa besseres Angebot für Boden und Kabine

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erwartet von der Deutschen Lufthansa AG während der dritten Verhandlungsrunde für rund 50.000 Beschäftigte am Boden und in der Kabine ein verbessertes Angebot. "Die Konzerntarifkommission hat das von der Lufthansa vorgelegte Angebot als inakzeptabel zurückgewiesen, sagte ver.di-Verhandlungsführer Erhard Ott.

E.ON kann sich Stade-Strommengen zurückholen

Der Energiekonzern E.ON hat sich bei der Veräußerung von Reststrommengen aus dem stillgelegten Kernkraftwerk Stade an RWE ein Rückholrecht einräumen lassen. "Wir haben das Recht, wenn es uns wirtschaftlich und strategisch sinnvoll erscheint, die gleiche Menge an Produktionsrechten zu erwerben", sagte Johannes Teyssen, der Vorstandsvorsitzende der Düsseldorfer E.ON AG, am Dienstag in einer telefonischen Pressekonferenz.

K+S: Standorte in Deutschland können langfristig betrieben werden

Der Düngemittel- und Salzkonzern K+S geht trotz der Diskussionen um Umweltbelastungen durch das Unternehmen davon aus, die Standorte in Deutschland auch langfristig zu betreiben. So hätten sich beispielsweise im Einvernehmen mit K+S die Landesregierungen in Hessen und Thüringen dazu bekannt die Kaliproduktion in Hessen und Thüringen im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens für künftige Jahrzehnte fortzusetzen und zu sichern, erklärte das Management auf der Hauptversammlung in Kassel.

Metro könnte diese Woche Due Diligence bei Kaufhof erlauben - Kreise

Der Handelskonzern Metro wird wahrscheinlich noch in dieser Woche potenziellen Interessenten Einblick in die Bücher seiner Tochter Kaufhof gewähren. Die Entscheidung, potenziellen Käufern eine Due Diligence zu ermöglichen, sei nach einem Treffen des Aufsichtsrats in der vergangenen Woche gefallen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Personen Dow Jones Newswires.

Siemens besetzt Führung der deutschen Vertriebsorganisation neu

Die deutsche Service- und Vertriebsorganisation von Siemens erhält eine neue Führung. Rudolf Martin Siegers (53), bislang verantwortlich für Vertrieb und Business Development im Industriesektor, wird zum 1. Juli als Leiter von Siemens Deutschland nach Berlin wechseln, wie der Münchener DAX-Konzern mitteilte.

Kuka Systems erhält Solarauftrag von GlobalWatt

Die nordamerikanische Tochtergesellschaft von Kuka Systems hat einen Solarauftrag von dem US-Konzern GlobalWatt erhalten. GlobalWatt setze beim Aufbau der ersten Silikongel-basierten Versiegelungslinie (Encapsulant-Linie) auf Kuka Systems, teilte die Kuka AG mit.

BayernLB steigert im ersten Quartal Vorsteuergewinn

Die BayernLB hat im ersten Quartal dank einer soliden Entwicklung im Kundengeschäft und dank der Erholung an den Kapitalmärkten vor Steuern erneut schwarze Zahlen geschrieben. Wie die Münchener Landesbank am Mittwoch mitteilte, betrug das Vorsteuerergebnis im Auftaktquartal 498 Mio EUR nach 307 Mio EUR im Vorjahreszeitraum.

DJG/cbr 
 Dow Jones Newswires

May 11, 2010 11:00 ET (15:00 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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