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DER AKTIONÄR Online Derivat des Tages: Drägerwerk mit Freudensprung - Kaufsignal hebeln

DJ DER AKTIONÄR Online Derivat des Tages: Drägerwerk mit Freudensprung - Kaufsignal hebeln

Drägerwerk setzt seine Jahresziele herauf. Derartiger Optimismus ist 
ansteckend: Die Commerzbank erhöht ihr Kursziel für die Aktie. Auch Anleger 
sind begeistern. Nach dem gestrigen Kurssprung um rund zehn Prozent kann die 
Aktie heute erneut vier Prozent zulegen. Risikobewusste Anleger setzen auf 
das Derivat des Tages. 
 
Drägerwerk glaubt nunmehr, im Gesamtjahr einen Umsatzzuwachs im mittleren 
einstelligen Prozent-Bereich erzielen zu können. Zuvor waren die Lübecker 
von einem Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich ausgegangen. 
Außerdem traut sich der Konzern zu, rentabler zu werden. Die EBIT-Marge soll 
nun im Jahr 2010 zwischen sieben und acht Prozent liegen. Zuvor hatte 
Drägerwerk mit einer Marge von fünf bis sechs Prozent gerechnet. 
 
Kursziel 60 Euro 
Die Analysten der Commerzbank haben Drägerwerk von "Hold" auf "Add" 
hochgestuft und das Kursziel von 52 auf 60 Euro angehoben. Zur Begründung 
nannten die Experten den angehobenen Ausblick des Medizin- und 
Sicherheitstechnik-Herstellers für das Jahr 2010. Nun rechnet die Analystin 
Yasmin Moschitz mit einem Umsatzwachstum von 5,9 Prozent und einer 
EBIT-Marge von 7,5 Prozent. 
 
Freie Fahrt voraus 
Charttechnisch hat die Aktie seit ihrem Tief im Jahr 2009 bei 13,09 Euro 
eine steile Aufwärtsbewegung etabliert. Seit Anfang März wurde die 
Kursrallye innerhalb einer Handelsspanne zwischen 45 und 55 Euro 
auskonsolidiert. Mit dem heutigen Sprung über das Zwischenhoch bei 55,55 
Euro ist die Konsolidierung per Definition zu Ende, der Titel hat ein neues 
mittelfristiges Kaufsignal generiert. In den kommenden Wochen und Monaten 
dürfte die Aktie ihr bisheriges Allzeithoch bei 74,68 Euro ansteuern. Denn 
dazwischen sind keine ernstzunehmenden charttechnischen Barrieren mehr 
auszumachen. Ein Stopp bei 45 Euro sichert nach unten ab. 
 
Derivat des Tages 
Neben einem Investment in die Drägerwerk-Aktie empfiehlt DER AKTIONÄR 
risikofreudigen Anleger den Einstieg in das Hebelzertifikat der Commerzbank 
mit der WKN CM3 K8P. Das Produkt ist auf aktuellem Kursniveau mit einem 
Hebel von 3,6 ausgestattet und notiert bei 1,82 Euro. Die Knock-out-Schwelle 
liegt bei 41,60 Euro und somit rund 23 Prozent unter dem aktuellen Kurs. 
Mittelfristig bestehen für das Derivat des Tages somit Chancen auf große 
Gewinne. Ein Stopp bei 1,09 Euro sichert die dennoch bewusst klein gehaltene 
Position ab. 
 
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet 
unter www.deraktionaer.de 
 
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss 
bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / 
HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ 
 

(END) Dow Jones Newswires

June 15, 2010 09:56 ET (13:56 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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