Die börsennotierte Halloren Schokoladenfabrik AG aus Halle hat 2009 mit einem Rekordumsatz abgeschlossen. Nach Angaben von Finanzvorstand Andres Stuhl wurden trotz eines stagnierenden Süßwarenmarktes in Deutschland rund 52,6 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Das waren etwa 39 Prozent mehr als 2008 mit 38,17 Millionen Euro. "Wir sind für die Zukunft gut gerüstet", sagte Stuhl am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Halle.
Unter dem Strich habe das Unternehmen einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 2,47 Millionen Euro erwirtschaftet. "Halloren ist solide finanziert." 2008 lag der Vorsteuergewinn bei 2,38 Millionen Euro (2007: 600.000 Euro). Die im Verhältnis zum starken Umsatzplus binnen Jahresfrist erzielte leichte Gewinnsteigerung von 3,2 Prozent resultiere daraus, dass Halloren bei der Übernahme der insolventen Delitzscher Schokoladenfabrik erhöhte Aufwendungen hatte.
Vorstandsvorsitzender Klaus Lellé sagte: "Der Halloren-Konzern ist auch in stürmischen Zeiten nicht ins Schwanken gekommen." Er betonte die positiven Effekte der Akquisition von Delitzsch. Halloren sei damit wesentlich stabiler und robuster geworden und könne das gesamte Preissegment, von der Handelsmarke bis zur Confiserie, abdecken. Rund 180 Produkte gehören zum Sortiment./pb/DP/tw
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