Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Explorer vor Durchbruch? 2 Kilometer Anomalie - trifft diese Aktie jetzt den Jackpot?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
16 Leser
Artikel bewerten:
(0)

aktiencheck.de/Praktiker mit Umsatz- und Gewinnrückgang

DJ aktiencheck.de/Praktiker mit Umsatz- und Gewinnrückgang

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research 
empfiehlt weiterhin, die Aktien von Praktiker (ISIN DE000A0F6MD5/ WKN 
A0F6MD) zu kaufen. 
 
 
Praktiker betreibe 440 Bau- und Heimwerkermärkte in Europa und zähle damit 
zu europaweit zu den führenden Unternehmen der Baumarktbranche. Rund drei 
Viertel der Märkte würden sich dabei in Deutschland befinden. Seit dem 1. 
Februar 2007 gehöre auch die Hamburger Baumarktkette Max Bahr zum 
Konzernportfolio. 
 
 
Die Gesellschaft habe nunmehr Zahlen für das abgelaufene erste Halbjahr 2010 
bekannt gegeben. 
 
 
Demnach habe das Unternehmen in diesem Zeitraum im Vergleich zur 
entsprechenden Vorjahresperiode einen Umsatzrückgang um 5,8% auf 1,7868 
Milliarden Euro hinnehmen müssen. Das EBITA habe sich vor Sondereffekten 
gleichzeitig um 4,5 Millionen Euro auf 14,4 Millionen Euro reduziert. Das 
ausgewiesene EBITA habe sich allerdings deutlich um 18,8 Millionen Euro auf 
nur noch 0,1 Millionen Euro verringert. Ursächlich hierfür seien einmalige 
Aufwendungen in Höhe von 14,3 Millionen Euro gewesen. Dabei würden 9,5 
Millionen Euro auf eine Rückstellungsbildung im Zusammenhang mit 
Kartellrisiken in Polen zurückgehen. So habe die polnische Kartellbehörde 
gegen Praktiker Polska ein Bußgeldbescheid in Höhe von rund 39 Millionen 
Polnischen Zloty verhängt. Dabei seien dem Unternehmen unzulässige 
Preisabsprachen in den Jahren 2000 bis 2006 vorgeworfen worden. Zusätzliche 
Aufwendungen im Umfang von 4,8 Millionen Euro seien im Zusammenhang mit dem 
Programm "Praktiker 2013" angefallen. Der Vorsteuerverlust habe sich um 20 
Millionen Euro auf 25,6 Millionen Euro erhöht. Nach Steuern sei schließlich 
ein Verlust in Höhe von 11,8 Millionen Euro oder 0,22 Euro je Aktie 
angefallen. 
 
Allein für das zweite Quartal 2010 habe der Konzern einen Umsatzrückgang um 
5,6% auf 1,039 Milliarden Euro ausgewiesen. Das operative Ergebnis habe sich 
gleichzeitig von 68,1 Millionen Euro im zweiten Quartal 2009 auf nunmehr 
52,2 Millionen Euro verringert. Dabei sei das Ergebnis durch die bereits 
erwähnte Kartellstrafe in Polen belastet worden. Der Vorsteuergewinn habe 
sich daher auf 30,4 Millionen Euro mehr als halbiert. Nach Steuern sei im 
zweiten Quartal 2010 ein Gewinn in Höhe von 25,8 Millionen Euro oder 0,43 
Euro je Aktie erwirtschaftet worden. 
 
 
Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt im Rahmen der Erwartungen der 
Analysten von AC Research gelegen. Dabei habe das Unternehmen vor allem im 
April und im Mai deutlich unter der kalten Witterung gelitten. Hierdurch sei 
das Gartengeschäft erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Des Weiteren 
habe sich bei der Marke Praktiker auch die halbierte Zahl der 20%-Rabatttage 
negativ auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt. Insgesamt habe im 
Deutschlandgeschäft im zweiten Quartal ein Umsatzrückgang um 7,2% 
hingenommen werden müssen. Bei der Marke Praktiker sei der Rückgang mit 8,4% 
überproportional ausgefallen. 
 
 
Als sehr positiv würden es die Analysten allerdings werten, dass es bei der 
Marke Praktiker in Deutschland gelungen sei, trotz des Umsatzrückgangs durch 
eine Verbesserung der Rohertragsmarge den Ergebnisbeitrag mit 32,2 Millionen 
Euro annähernd auf Vorjahresniveau zu halten. Im internationalen Geschäft 
habe der Umsatz im zweiten Quartal mit 282,5 Millionen Euro fast auf dem 
Vorjahresniveau gehalten werden können. 
 
 
Für das internationale Geschäft rechne die Konzernleitung im weiteren 
Jahresverlauf mit einer Verbesserung der Erlösentwicklung. Im 
Deutschlandgeschäft sei allerdings weiter mit einem Umsatzrückgang zu 
rechnen. Zurückzuführen sei dies vor allem auf eine weitere Reduktion der 
Marketingaktionen. Insgesamt rechne die Konzernleitung daher für das 
Gesamtjahr 2010 nunmehr mit einem Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen 
Prozentbereich. Zuvor sei allerdings noch ein leichter Umsatzzuwachs 
anvisiert worden. Das EBITA vor Sondereffekten solle sich im Vergleich zum 
Vorjahr allerdings deutlich verbessern. 
 
 
Die weiteren Geschäftsaussichten der Gesellschaft würden die Analysten von 
AC Research verhalten positiv beurteilen. Positiv sei, dass die 
Auslandsgeschäfte stabilisiert worden seien. Ein wesentlicher Faktor für die 
weitere Geschäftsentwicklung bei Praktiker werde sein, wie schnell sich das 
Osteuropageschäft wieder erholen werde. Hier würden die Analysten in den 
kommenden Quartalen mit deutlichen Verbesserungen rechnen. Infolge 
reduzierter Rabattaktionen sei in Deutschland hingegen mit einer weiter 
schwachen Umsatzentwicklung zu rechnen. Gleichzeitig würde die Reduzierung 
der Rabattaktionen allerdings auch zu einer höheren Rohertragsmarge führen. 
Daher erscheine diese Maßnahme sinnvoll. 
 
 
Beim gestrigen Schlusskurs von 5,95 Euro erscheine das Unternehmen mit einem 
KGV 2011e von rund 9 nach Ansicht der Analysten von AC Research weiterhin 
relativ moderat bewertet. Durch das Restrukturierungsprogramm "Praktiker 
2013" wolle die Gesellschaft bis zum Jahr 2013 die frühere Ertragskraft 
wiederherstellen. Eine entscheidende Komponente bezüglich dieser 
Zielerreichung werde nach Einschätzung der Analysten die weitere Entwicklung 
des Osteuropageschäftes sein. Insgesamt seien die noch verbleibenden 
Unsicherheiten nach Meinung der Analysten allerdings bereits zu stark im 
aktuellen Aktienkurs eskomptiert. Daher sehe man auf dem aktuellen 
Bewertungsniveau bei einem Investment in die Aktie ein positives 
Chance-Risiko-Verhältnis. 
 
 
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Praktiker 
zu kaufen. (Analyse vom 27.07.2010) (27.07.2010/ac/a/d) 
 
 
 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

July 27, 2010 04:30 ET (08:30 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.