Der DAX läuft dem US-Markt hinterher. War der deutsche Leitindex verhalten bei 5.899 Punkten gestartet, folgte um 14.30 Uhr ein Sprung auf 5.955 Punkte, nachdem das US-Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal die Prognosen übertraf. Kurz darauf ging es allerdings wieder nach unten. Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan trübte sich entgegen der Erwartungen von Volkswirten weiter ein. Der Index fiel zurück auf ein Tagestief bei 5.845 Punkten. Die Aussage von Fed-Chef Ben Bernanke, die Zentralbank sei bereit zu weiteren Hilfen an die US-Wirtschaft, drehte die Kurse erneut. Der DAX stieg und schließt nahe dem Tageshoch bei 5.951 Zählern mit einem Plus von 0,67 Prozent oder 39 Punkten. Deutsche Nachrichten über steigende Importpreise interessierten die Händler nur am Rande. Auf Wochensicht verliert der DAX 54 Zähler oder 0,8 Prozent.
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