Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S
Nonnenkamp kündigte zudem an, sich nach dem Kauf des
US-Salzproduzenten Morton Salt auch im Kaligeschäft verstärken zu
wollen. "Wir sind ein Wachstumsunternehmen, wir waren es in der
Vergangenheit, und es ist auch unser Anspruch, das auch in der
Zukunft zu bleiben", sagte er. Der Erwerb von Potash oder des
anderen Konkurrenten Mosaic liege zwar nicht im Rahmen der
Möglichkeiten von K + S, aber die ehemalige BASF-Tochter
Zuletzt wurden mehr als 600 Millionen Euro Liquidität auf der
Aktivseite ausgewiesen. Zudem hat K + S eine Kreditlinie für die
nächsten fünf Jahre über 800 Millionen Euro mit 16 Banken neu
verhandelt. Kali sei ein extrem attraktiver Markt, was sich unter
anderem daran ablesen lasse, dass große Rohstoffkonzerne einsteigen.
Branchenprimus BHP Billiton
Der jüngste Anstieg des Weizenpreises zeige, wie schnell es mit den Preisen für Agrarrohstoffe wieder nach oben gehen könne. Solchen Bewegungen sei der Kalipreis in der Vergangenheit häufig gefolgt. "Ich würde nicht ausschließen, dass wir bei den heute moderaten Bewertungen Chancen wahrnehmen, wenn sie sich ergeben", sagt Nonnenkamp. K + S, die immer wieder als mögliches Übernahmeziel ins Gespräch gebracht wird, habe bislang keine Angebote erhalten, deutet der Finanzchef an. Für das Endverbrauchergeschäft Compo, von dem sich K + S trennen will, gebe es bereits rund 20 Interessenten. "Wir sind aber noch nicht in konkreten Verkaufsverhandlungen, sondern befinden uns noch ein einem frühen Stadium./zb
ISIN CA73755L1076 DE0007162000 GB0000566504 DE000BASF111
AXC0034 2010-08-29/15:32


