BP
Der alte insgesamt 450 Tonnen schwere Blowout-Preventer werde im Verlaufe dieses Wochenendes langsam vom 1500 Meter tiefen Meeresboden nach oben auf ein Schiff gehievt. Danach werde ein neues Ventilsystem auf dem Bohrloch installiert. Damit solle sichergestellt werden, dass bei dem "Bottom Kill"-Manöver zum Versiegeln der Quelle besser auf Druckschwankungen reagiert werden kann.
Aus dem Bohrloch strömt kein Öl mehr, seit BP-Ingenieure es Mitte Juli provisorisch mit einem Deckel verschlossen hatten. Anfang August war es dann mit Zement von oben versiegelt worden. Aus dem Leck eineinhalb Kilometer unter der Meeresoberfläche waren seit Ende April insgesamt etwa 660 000 Tonnen Öl ins Meer geströmt. Die Ölpest gilt als bislang schwerste in der Geschichte der USA./mcm pr/DP/tw
ISIN GB0007980591
AXC0173 2010-09-03/22:57


