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ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

DJ ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung

Daimler verkauft 2010 weltweit 1,27 Millionen Autos

Die Daimler AG hat im vergangenen Jahr dank starker Nachfrage aus China und den USA deutlich mehr Autos verkauft. Mit 1,27 Millionen Mercedes-Benz, smart, Maybach und AMG setzten die Stuttgarter 12% mehr ab als im Krisenjahr 2009, wie der DAX-Konzern am Freitag mitteilte. Alleine im Dezember fuhr Daimlers Pkw-Tochter Mercedes-Benz Cars mit 115.700 Wagen ein Verkaufsplus von gut 7% ein. Angetrieben von der neuen E- und S-Klasse verkaufte sich die Kernmarke Mercedes-Benz im vergangenen Jahr 1,17 Millionen Mal. Das waren gut 15% mehr als 2009. Der Kleinwagen smart blieb dagegen auch nach dem Start der neuen Generation ein Ladenhüter. Von dem Modell übergaben die Stuttgarter mit 97.500 knapp 17% weniger an die Kunden als im Vorjahr. Daimler hatte sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, 100.000 der Miniflitzer zu verkaufen.

MAN lässt sich Option auf Scania-Anteile auszahlen

Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbauer MAN hat auf den Kauf zusätzlicher Anteile am schwedischen Konkurrenten Scania verzichtet. Die Option auf den Erwerb von weiteren 1,5% des Kapitals und 2,8% der Stimmrechte hätten sich die Münchener auszahlen lassen, sagte ein Sprecher. Wie viel MAN dafür bekommen hat, wollte er nicht verraten. Die Kaufoption, die sich MAN in den Weihnachtstagen 2008 in der Hoffnung auf eine führende Rolle in der Dreier-Allianz zwischen MAN, Scania und dem brasilianischen Geschäft mit schweren Nutzfahrzeugen von VW gesichert hatte, war am Mittwoch ausgelaufen. Nach den jüngsten Plänen von Volkswagen soll jedoch Scania MAN übernehmen. Damit hatte der Aktienzukauf seinen Zweck verloren.

DSGV bestätigt Einigung mit Landesbanken über DekaBank-Verkauf

Sparkassen und Landesbanken haben bei ihren Gesprächen über einen Verkauf der bislang von den Landesbanken gehaltenen DekaBank-Anteilen eine "grundsätzliche Einigung" erzielt. Das bestätigte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband DSGV in Berlin. Weitere Details nannte der Verbandssprecher auf Anfrage nicht. Nun müssen die Verbandsversammlungen in den einzelnen Regionen zustimmen.

VW verkauft Rekordzahl von 4,5 Mio Autos seiner Kernmarke

Volkswagen hat mit seiner Kernmarke im vergangenen Jahr einen neuen Verkaufsrekord erzielt. Mit weltweit 4,5 Millionen Golf, Polo und Co lieferten die Wolfsburger nach eigenen Angaben 2010 knapp 14% mehr Autos bei den Kunden ab als im Vorjahr.

FDA braucht zur Prüfung von AstraZeneca-Medikament mehr Zeit

Die US-Gesundheitsbehörde FDA wird die Prüfung der New Drug Application (NDA) für das Präparat "Vandetanib" der britischen AstraZeneca nicht wie geplant bis zum 7. Januar abschließen. Die U.S. Food and Drug Administration benötige noch Zeit bis zum 7. April, teilte die AstraZeneca plc mit. Die Briten wollen die Behörde weiter bei der Prüfung unterstützend zur Seite stehen.

Volvo meldet sich 2010 mit Absatzplus von rund 11% zurück

Nach dem schwedischen Autohersteller Saab meldet sich nun auch der heimische Wettbewerber Volvo mit einem kräftigen Absatzplus 2010 zurück. Im abgelaufenen Jahr verkaufte die ehemalige Ford-Tochter weltweit mit 373.525 Fahrzeugen 11,2% mehr als im krisengebeutelten Vorjahr, wie Volvo mitteilte. Hervorzuheben ist die Entwicklung unter anderem in China (+36,2%), Russland (+54,5%) und in Nordeuropa (+29%), mit deutlich zweistelligen Zuwächsen.

DJG/cbr 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 07, 2011 11:01 ET (16:01 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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