Die amerikanische Mobilfunktochter der
Deutschen Telekom
Verstärken will Konzernchef Rene Obermann das Frequenz-Spektrum von T-Mobile USA. Hierzu prüft die Telekom eine Reihe von Optionen, darunter Partnerschaften mit der Konkurrenz. T-Mobile USA sei grundsätzlich stark genug, sich selbst zu finanzieren, sagte Obermann. Bei künftigen Investments könne sie entsprechend handeln.
"T-Mobile hat jetzt die besten Voraussetzungen, um am Markt wesentlich lauter und aggressiver auftreten zu können. Wir wollen im wachsenden US-Geschäft mit dem mobilen Internet zulegen, möglichst über Durchschnitt", sagte Obermann. US-Manager Humm setzt auf günstige Tarife, Service und die Qualität des Mobilfunknetzes.
Schon in diesem Jahr soll der Umsatz bei stabiler EBITDA-Marge wieder steigen. Bis 2010 soll der Umsatz um 3 Milliarden Dollar wachsen. Gleichzeitig peilt T-Mobile USA bis 2013 zusätzliche Einsparungen von brutto einer Milliarde Dollar an. Zudem will das Unternehmen bis zum Jahr 2015 die bereinigte EBITDA-Marge bezogen auf die Service-Umsätze von knapp unter 30 Prozent in den ersten neun Monaten 2010 auf einen Wert im mittleren 30-Prozent-Bereich steigern.
Der Ausbau des HSPA+-Netzes habe die Kundenabwanderung bereits abgeschwächt. Sie sei in Gebieten, in denen Mobilfunktechnik der neuesten Generationen seit mehreren Quartalen angeboten wird, wesentlich geringer als in Gegenden mit dem alten Netz./fn/stw
ISIN DE0005557508 US00206R1023 ARDEUT112927
AXC0171 2011-01-20/16:22
