Die Schäden des verheerenden Erdbebens und Tsunamis könnten sich einem Bericht zufolge auf bis zu 25 Billionen Yen (rund 220 Mrd Euro) belaufen. Die japanische Regierung gehe in seiner aktuellen Schätzung von direkten Schäden aus der Naturkatastrophe von 15 bis 25 Billionen Yen aus, heißt es in einem Bericht der gewöhnlich gut informierten Zeitung "Nikkei". Dies wären deutlich mehr als beim Erdbeben von Kobe im Jahr 1995, als sich die Schäden auf zirka 10 Billionen Yen beliefen. In der Kostenschätzung seien die Schäden an Straßen, Häusern, Fabriken und anderen Bauobjekten berücksichtigt. Nicht enthalten seien direkte und indirekte Kosten für die Atomkatastrophe.
Die Regierungsschätzung solle am Mittwoch veröffentlicht werden. Das wäre das erste Mal, dass sich die japanische Regierung dazu äußert. Bisher gibt es verschiedene Schätzungen von privaten Forschungsinstituten, die von Erdbeben- und Tsunamischäden zwischen 10 und 20 Billionen Yen ausgehen. Die Regierungsprognose soll als Grundlage für die Wiederaufbaupläne und die dafür notwendigen Nachtragshaushalte dienen./zb
AXC0010 2011-03-23/04:58
